Call for Participation: re:publica sucht Einreichungen für das kommende Programm

Re:publica 2018 mit Smartphone-Licht CC-BY 4.0 Gregor Fischer/re:publica

Die 13. re:publica findet kommendes Jahr vom 6. bis 8. Mai in der Station in Berlin statt. Für die Programm(mit)gestaltung wurde heute der Call for Participation gestartet. Traditionell wird ein großer Teil des umfangreichen re:publica-Programms durch Einreichungen der Community mitgestaltet.

Die Deadline ist dieses Mal früher als in den Vorjahren: Bis zum 16. Dezember 2018 können Vorschläge für Vorträge, Workshops, Meet-ups und sonstige Programminhalte eingereicht werden. Das Motto der kommenden re:publica ist tl;dr, das steht für „too long; didn’t read“. Mehr zum Motto findet sich hier.

Die re:publica reflektiert Engagement, Verantwortung und Emanzipation in der digitalen Gesellschaft. Ihr könnt für jede Menge Tracks und Topics Eure Beiträge einreichen. Zu unseren übergreifenden Tracks gehören „Politics & Society“, „Art & Culture“, „Science & Technology“, „Lifestyle & Leisure“ und „Mobility & City“ und noch einige mehr. Besonders freuen wir uns, wenn Ihr Euch von dem Motto der re:publica 2019 inspirieren lasst: „tl;dr (too long; didn’t read)“. Damit widmet sich das Festival dem Kleingedruckten. Den Fußnoten. Der Kraft der Recherche, dem Wissen und der Kontroverse.

Offenlegung: Ich bin einer der Gründer der re:publica und schaue mir traditionell auch alle Programm-Einreichungen an.


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Quelle: https://netzpolitik.org/2018/call-for-participation-republica-sucht-einreichungen-fuer-das-kommende-programm/

Nach Wahldesaster in Bayern: SPD verspricht schonungslose Ausreden

Berlin, München (dpo) - Nach dem schlechtesten Landtagswahlergebnis aller Zeiten (9,7%) zieht die SPD ernste Konsequenzen. Parteichefin Nahles versprach am Wahlabend schonungslose Ausreden und eine echte Kursbeibehaltung.

"Dieses Ergebnis ist sehr bitter für uns" so Nahles im Willy-Brandt-Haus in Berlin. "Wir werden jetzt schonungslos alle Fehler identifizieren und uns dann überlegen, wie wir am besten ohne echten Kurswechsel oder Personalveränderungen durchkommen."
Zudem kündigte sie an, erneut eine Erneuerung der SPD anzukündigen, weil die Ankündigung einer Erneuerung deutlich einfacher ist, als eine Erneuerung auch durchzuführen.
Die Gründe für das historisch schlechte Ergebnis sieht die SPD-Vorsitzende durchaus in der Bundespolitik. "Das war natürlich nicht gut, dass die Kanzlerin und auch Horst Seehofer es zugelassen haben, dass die SPD in den letzten Wochen und Monaten einfach vor ihnen eingeknickt. Das muss man an der Stelle auch mal klar benennen."
Auf die Frage hin, ob sie auch persönlich Fehler gemacht habe, zeigte Nahles plötzlich nach oben und rief entgeistert: "Da! Ein fliegender Elch!" Als die anwesenden Journalisten feststellten, dass ein solches Tier nicht im Raum war und wieder zurück zur Parteivorsitzenden der SPD blickten, war diese spurlos verschwunden.
dan, ssi

Quelle: http://www.der-postillon.com/2018/10/bayern-spd.html