tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:/posts Matthias Seiferts Posthaven 2018-07-20T22:00:50Z Matthias Seifert tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1304878 2018-07-20T22:00:50Z 2018-07-20T22:00:50Z Selbstkritik?

Zitat des Tages:

„Wer Klassenkampf von oben sät, wird neuen Klassenkampf von unten ernten. Aber keinen durch Gewerkschaften und Sozialdemokratie gezähmten, sondern einen rücksichtslosen und rüden populistischen von rechts.“

Sigmar Gabriel, früherer SPD-Chef und Bundesminister, in einem Gastkommentar für das Handelsblatt (Wochen­endausgabe)

]]>
Matthias Seifert
tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1304832 2018-07-20T19:42:57Z 2018-07-20T19:42:58Z Abendhimmel ]]> Matthias Seifert tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1304750 2018-07-20T15:50:11Z 2018-07-20T15:50:11Z Ist ja nur Werbung

Labour hat 2017 Facebook-Werbe-Microtargeting benutzt, um Jeremy Corbyn zu verarschen. Sie haben ihr Targeting so fein geschaltet, dass nur Corbyn und sein engstes Vertrauenteam die Werbung zu Gesicht bekam, und dann da Corbyns Inhalte beworben. Ziel war, dass Corbyn glaubt, die Partei mache auf breiter Fläche Werbung mit seinen linken Inhalten. Tatsächlich haben aber alle anderen die übliche Neocon-Bullshitwerbung zu Gesicht bekommen.

Immer wenn du dachtest, die Neocons können nicht noch tiefer sinken, …

Quelle: http://blog.fefe.de/?ts=a5af37e5

]]>
Matthias Seifert
tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1304738 2018-07-20T15:14:58Z 2018-07-20T15:14:58Z Betrug auch bei den Benzinmodellen

Das wird euch jetzt genauso überraschen wie mich: Die deutschen Autobauer sollen sich nicht nur bei Diesel sondern auch bei Benzinern abgesprochen haben: Um Partikelfilter zu verhindern, und um schärfere Abgasgrenzwerte zu bekämpfen.

Und alle: NEIN! DOCH!! OOOH!!!!

Quelle: http://blog.fefe.de/?ts=a5af32ef

]]>
Matthias Seifert
tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1304583 2018-07-19T22:21:03Z 2018-07-19T22:21:27Z Ertappt: Igel im Katzenfutternapf ]]> Matthias Seifert tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1304475 2018-07-19T19:22:37Z 2018-07-19T19:22:37Z Bienentränke ]]> Matthias Seifert tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1304176 2018-07-18T12:23:56Z 2018-07-18T12:23:56Z Torte ]]> Matthias Seifert tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1303979 2018-07-17T19:35:50Z 2018-07-17T19:35:51Z Ventilator ]]> Matthias Seifert tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1303929 2018-07-17T17:48:04Z 2018-07-17T17:48:05Z Drama

]]>
Matthias Seifert
tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1303919 2018-07-17T17:47:56Z 2018-07-17T17:47:56Z Si vous êtes dans la région... Falls Sie in der Gegend sind… ]]> Matthias Seifert tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1303856 2018-07-17T17:47:43Z 2018-07-17T17:47:43Z For obscure reasons ...
Old and busted: Trainspotting.

New hotness: Jewel watching. Es geht um die Broschen, die die Queen trägt. Sie hat so viele davon, dass sie das zum Signalisieren benutzen kann. In dem Twitter-Thread da geht es um die drei Broschen, die sie beim Trump-Besuch trug. Sehr amüsant!

Quelle: http://blog.fefe.de/?ts=a5b30f36

]]>
Matthias Seifert
tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1303826 2018-07-17T17:47:29Z 2018-07-17T17:47:30Z Antisemitismus und polizeiliche Übergriffe gegen einen israelischen Professor in Bonn

Im Bonner Hofgarten läuft seit letzten Mittwoch ein unwürdiges Schauspiel in Sachen Antisemitismus, übermäßiger Polizeigewalt und Lügen von offizieller Seite ab. Was war geschehen? Ein Professor aus Israel, der an der John Hopkins University in Baltimore Philosophie lehrt, hielt sich zu einer Vorlesung in Bonn auf. Als er dann letzten Mittwoch im dortigen Hofgarten spazierenging, griff ihn ein 20jähriger »Deutscher mit palästinensischen Wurzeln« an, schlug ihm mehrmals die Kippa vom Kopf , beleidigte ihn und brüllte unter anderem »Keine Juden mehr in Deutschland«. Ein Bekannter des Professors rief die Polizei, die – mitten in Bonn – nach etwa 20 Minuten endlich eintrafen, sich statt auf den Angreifer auf den Angegriffenen stürzten, ihn zu Boden warfen und mehrmals (etwa 50 bis 70 mal) ins Gesicht schlugen.

Der doppelt und dreifach Attackierte bestreitet entschieden, sich in irgendeiner Form zur Wehr gesetzt zu haben: Die Gesetzeshüter seien auf ihn losgegangen, so daß er kaum noch atmen, geschweige denn Widerstand hätte leisten können. Einer der Polizisten habe ihn belehrt: »Don’t get in trouble with the German police!« Daraufhin habe er erwidert:

Mein Großvater wurde 1942 von der deutschen Polizei ermordet, meine Großmutter wurde von der deutschen Polizei ermordet, meine Tante wurde von der deutschen Polizei ermordet, mein Onkel wurde von der deutschen Polizei ermordet. Und ich habe keine Angst mehr vor der deutschen Polizei.

Die Bonner Polizei hat sich inzwischen entschuldigt und sprach von einem situativen Mißverständnis. Darauf warf der israelische Hochschullehrer der Polizei Lügen vor und schrieb, der einzige Grund, warum ihn hinterher noch die Polizeipräsidentin aufgesucht habe, sei der Tatsache geschuldet, daß er Professor an einer amerikanischen Universität sei:

Wenn ich nur ein Underdog der deutschen Gesellschaft wäre, würde sich niemand dafür interessieren (und sicher würde auch niemand der Beschwerde glauben schenken).

Sein bitteres Fazit:

Ganz sicher habt ihr ein Problem mit dem Antisemitismus, aber ihr habt auch ein Problem mit brutaler Polizeigewalt.

Aber sonst ist in Deutschland alles gut beim Alten. Denn ein Antisemit darf nach einem Urteil des Landgerichts Regensburg nicht mehr Antisemit genannt werden.

Quelle: http://blog.schockwellenreiter.de/2018/07/2018071701.html

]]>
Matthias Seifert
tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1303552 2018-07-16T19:01:57Z 2018-07-16T19:01:57Z WDR-aktuell: Putin war‘s
280 Zeichen kann man in einem Tweet unterbringen. Donald Trump hatte in einer aktuellen Nachricht nicht einmal die Hälfte verwendet, nämlich nur 137 Zeichen, die es allerdings in sich hatten. Dort begründete er seine Sichtweise, dass die Beziehungen der USA zu Russland „niemals schlimmer waren“, mit „vielen Jahren Dummheit und Idiotie der USA und einer fabrizierten Hexenjagd.“ Rumms! 

Für die Propaganda des WDR war das offenbar zu viel – politisch, nicht wegen der Anzahl der Zeichen. In den sogenannten „Nachrichten“ um 11 Uhr, wird die entscheidende Aussage, dass die USA selbst an diesem schlechten Verhältnis schuld sind, kurzerhand unterschlagen. Lückenpresse in Reinform und ein weiteres Lehrbuchbeispiel, wie die GEZ-Zahler systematisch desinformiert und manipuliert werden. Dass die ARD diese Unterdrückung, nicht durchhalten kann steht außer Frage, denn dank Internet und Twitter haben ARD-Propagandisten die kürzesten Beine ever. So sad.



]]>
Matthias Seifert
tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1303458 2018-07-16T09:19:06Z 2018-07-16T09:19:11Z Postillons Sonntagsfrage: Was halten Sie von Trumps Forderung, dass Deutschland drastisch aufrüsten soll?

Zur Umfrage

]]>
Matthias Seifert
tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1303092 2018-07-14T17:12:40Z 2018-07-14T17:12:40Z Alles ist gut. (4 Bilder)

10.09 Uhr heute Vormittag waren die drei Jungstörche im Nest.

10.11 Uhr flogen sie das erste Mal zusammen aus.

Sie waren bis 12.35 Uhr unterwegs und kehrten

12.37 Uhr mit den beiden alten Störchen zusammen zurück.

Damit beende ich für dieses Jahr die regelmäßige Beobachtung und Berichterstattung.


]]>
Matthias Seifert
tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1302914 2018-07-13T20:20:33Z 2018-07-13T20:20:33Z Abendsonne ]]> Matthias Seifert tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1302877 2018-07-13T18:29:03Z 2018-07-13T18:29:03Z Röstzwiebel-Frikadellen mit Kartoffel-Möhrenstampf und Honiggurkensalsa ]]> Matthias Seifert tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1302546 2018-07-12T18:23:12Z 2018-07-12T18:23:13Z Gilt nicht für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte in Nordrhein-Westfalen ]]> Matthias Seifert tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1302529 2018-07-12T16:11:11Z 2018-07-12T16:11:11Z Erfolg in Brüssel, ein O-Ton
Anfang der weitergeleiteten Nachricht:

Von: "The White House" <info@mail.whitehouse.gov>
Datum: 12. Juli 2018 um 17:49:09 MESZ
Betreff: Success in Brussels
Antwort an: "The White House" <reply... @mail.whitehouse.gov>

1600 Daily
Your 1600 Daily:
 
The White House • July 12, 2018

The Day Ahead

President Donald J. Trump has landed in England, where he will participate in an arrival ceremony with First Lady Melania Trump later today.

 
 

Success in Brussels

As the NATO summit concluded in Brussels today, President Trump held an extended press conference to explain what American leadership has achieved. At the President’s request, every NATO member “has agreed to substantially up their commitment. They're going to up it at levels that they never thought of before," President Trump said.

This American success underscores President Trump’s philosophy abroad: Actions speak louder than words. The United States values its transatlantic partners, and our leaders want to see that every member state invests in NATO’s future.

President Trump will continue building close ties with America’s friends as he visits the United Kingdom today. The President has worked extensively with British Prime Minister Theresa May, pushing for fair and reciprocal trade deals and joining forces with Britain and France to hold Syrian leader Bashar al-Assad accountable for chemical weapons attacks.

Watch President Trump’s press conference this morning from Brussels.

The big picture: How President Trump restored U.S. leadership on the world stage

 
 

 
]]>
Matthias Seifert
tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1302499 2018-07-12T14:17:11Z 2018-07-12T14:17:12Z Bislicher Störche: Erste Ausflüge (5 Bilder in der Reihenfolge der Beschreibung)

Gestern 18:20 Uhr war es endlich soweit: Der erste der drei Jungstörche machte seinen ersten Ausflug. die anderen beiden standen rum und guckten in die Luft. 18:56 Uhr kam der Mutige zurück.

Über Nacht blieben sie alle drei im Nest.

Heute 9:13 Uhr flogen zwei der Jungstörche aus. 9:55 Uhr waren sie zurück. Alle drei ließen sich anschließend in aller Ruhe von den Alten füttern.

Mal sehen, ob sich heute auch noch der dritte traut.

]]>
Matthias Seifert
tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1302279 2018-07-11T20:24:20Z 2018-07-11T20:24:20Z Zitat des Tages von morgen

„Wir haben nach wie vor einen Staat im Staat, und das ist der Inlandsgeheimdienst. Er ist außer Kontrolle.“

Der Politikwissenschaftler Hans-Joachim Funke im Deutschlandfunk zu Aktenvernichtung und Boykott der Aufklärung des NSU-Rechtsterrors durch den Verfassungsschutz 

Via Junge Welt

]]>
Matthias Seifert
tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1301805 2018-07-10T16:48:26Z 2018-07-10T16:48:27Z Wasser ]]> Matthias Seifert tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1301761 2018-07-10T15:38:42Z 2018-07-10T15:38:43Z Mohn ]]> Matthias Seifert tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1301703 2018-07-10T14:25:59Z 2018-07-10T14:26:00Z Tu felix Austria nube

Unknown photographer • Public domain

Kennt ihr den schon? Österreichs Asylbehörde BAMF hat eine innovative Begründung für die Ablehnung des Asylantrags eines Afghanen. Ich zitiere mal:

Mein Mandant ist Afghane und es ist unstrittig, dass ihm in Afghanistan Blutrache nach paschtunischem "Gewohnheitsrecht" droht. Die Ablehnung wird nun u.a. damit begründet, dass nach diesem "Gewohnheitsrecht" nicht zwingend die Tötung des Mandanten erfolgen muss — es genügte auch die Übergabe zweier heiratsfähiger Mädchen aus der Familie des Mandanten an die Familie, die auf Rache sinnt.

Quelle: http://blog.fefe.de/?ts=a5ba66a4

Genügt auch hilfsweise dir Übergabe zweier heiratsfähiger Töchter aus den Reihen des Gerichts?

]]>
Matthias Seifert
tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1301654 2018-07-10T11:21:26Z 2018-07-10T11:21:26Z Schulleiter Müller kurz vor den Sommerferien ]]> Matthias Seifert tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1301314 2018-07-09T14:07:58Z 2018-07-09T14:07:58Z „Nestlé tötet Babys“ ...

... hieß eine Aktion im letzten Jahrhundert

Es geht auch anders:

Und es geht noch ganz anders:

„Die Uno wollte sich in einer Resolution für Stillen (von Kleinkindern) stark machen. Und das ist ja auch wissenschaftlich untermauert!
Based on decades of research, the resolution says that mother’s milk is healthiest for children and countries should strive to limit the inaccurate or misleading marketing of breast milk substitutes.

Tjahaaa, da haben sie die Rechnung ohne das Land gemacht, in dem die ganzen Turbokapitalisten sitzen, die diese irreführenden und falschen Marketing-Behauptungen zu Milchpulver verbreiten. Die Milchpulverlobby hat Trump gekauft und der spielt jetzt mit harten Bandagen. U.a. haben die USA Ecuador gedroht, wenn sie nicht die Resolution zurückziehen, dass die USA dann Strafzölle verhängt und Militärhilfe streicht. ... “

Quelle: http://blog.fefe.de/?ts=a5bcb0de

]]>
Matthias Seifert
tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1300979 2018-07-08T10:47:01Z 2018-07-08T10:47:01Z Bislicher Störche: Jungstörche, die auf Schafe starren...

... aber noch nicht ausfliegen

]]>
Matthias Seifert
tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1300772 2018-07-07T15:43:28Z 2018-07-07T15:43:28Z Adieu, au revoir!

Souvenirs 2004-2011

Matthias

—-

FIN DES INSOLITES DU PRIEURÉ ou 

Comment des aigris revanchards finirent par avoir la peau d’une équipe passionnée et sincère après 19 ans de riches projets dans la Touraine dite du Sud !

Suite à de nombreuses demandes, nous avons décidé d’expliquer la fin des Insolites. Même si nous avons voulu garder le silence et continuer à travailler sur nos nombreux projets au Plessis et ailleurs, nous gardons en nous, depuis décembre, la douleur d'avoir été "laminés "et éjectés de ce territoire dans lequel nous avons tant donné de notre énergie pendant près de 20 ans : LES PAYSAGES NOCTURNES, LES VOYAGEURS INATTENDUS, LES INSOLITES DU PREURÉ, JOURS DE FÊTE EN TOURAINE… 

Le 14 décembre dernier, le Conseil communautaire de Loches Sud Touraine (ou plus tôt son bureau) décidait de na pas suivre l’avis unanime de sa propre Commission Culture et refusait de maintenir le soutien financier aux projets de la Compagnie pour 2018.

Une décision politique claire et nette dénoncée publiquement par le maire de Draché Gilles Chapoton, comme le rapportait la Nouvelle République. 

De justes mais vaines protestations tant l’esprit de revanche présidait à cette décision.

Petit rappel : le Président de Loches-Sud-Touraine était président de la communauté de communes du Sud Touraine qui refusa de soutenir le projet de la Gare du Sud au Grand-Pressigny qui aurait pu faire rayonner ce territoire. Sa décision entraîna la disparition des Paysages nocturnes.

Quant au Vice-président qui assassina notre travail ce 14 décembre, il vaut mieux rire de ses propos !

Un jour, il sera temps de parler de ses agissements.

Voilà, c’est avec beaucoup de peine que nous abandonnons tous ces beaux lieux et toutes celles et tous ceux qui nous ont accompagnés et soutenus ! Qu’ils en soient chaleureusement remerciés.

Quant à nous, et contrairement à d’autres, nous pouvons nous regarder tous les matins dans une glace et garder le sourire !


SE SOUVENIR DES BELLES CHOSES !


ARTICLE NR :

"Loches Sud Touraine ne veut plus subventionner Cano Lopez

Loches Sud Touraine a décidé de ne plus apporter son soutien financier à la compagnie Cano Lopez, qui organise notamment depuis 2014 des rencontres culturelles dans le Ligueillois, avec les Insolites du Prieuré au Louroux. Ce choix a été contesté ouvertement par Gilles Chapoton, maire de Draché, en ouverture de la session de Loches Sud Touraine, jeudi soir à Sepmes : « Je dis mon incompréhension sur l’attribution des subventions à la culture. On a toujours loué le rôle et l’importance des commissions. On a une commission Culture avec des membres assidus, passionnés. La commission a dit que pour l’année 2018 les subventions seront reconduites à l’identique. Or, dans le compte-rendu de bureau, le bureau n’a pas suivi la commission refusant la subvention à Cano Lopez ! ». Le maire de Draché y voit une décision « politique ».

Pour le président de Loches Sud Touraine, Gérard Hénault, « Une commission n’a pas pouvoir de décision. Elle fait tout le travail de débroussaillage, de réflexion et propose sa réflexion au bureau. On n’a jamais dit que ce que propose une commission sera validé. Il peut y avoir des éléments peut-être mieux connus des membres du bureau ou du conseil communautaire, des éléments vus d’une autre façon. » Gérard Hénault écarte l’idée d’un choix politique.

 Michel Guignaudeau, maire de Ligueil, et vice président de LST est plus tranchant dans sa réponse. « En matière de culture, le monopole m’indispose. Il serait bon de laisser de la place dans un marché de la culture conquis de manière systématique depuis des années. » Le maire de Ligueil y voit l’opportunité de « donner une chance à d’autres compagnies ». « On aimerait aussi pouvoir respirer », dit-il. L’argument n’a guère convaincu le maire de Draché, qui confiait en aparté à la NR, que la subvention communautaire envers la compagnie Cano Lopez s’élevait à 4.000 €."

LA NOUVELLE RÉPUBLIQUE / 16.12.2018

PHOTO : JL Jean Louis Maitre

]]>
Matthias Seifert
tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1300448 2018-07-06T15:16:33Z 2018-07-06T15:16:40Z Verbesserungswürdiges System: So unfair werden angehende Lehrer behandelt

„Weißt du, ich bin hier – und du, du bist hier“, sagte meine Ausbildungsbeauftragte in herablassendem Tonfall, während sie eine Hand vor ihrem Kinn, die andere tief darunter, auf der Höhe ihres Bauchnabels platzierte. Es war Ende Oktober 2016 und ich hatte ein halbes Jahr meines Referendariats an einer Realschule in Nordrhein-Westfalen hinter mich gebracht. Während ich innerlich ausrastete, fragte ich mich, wie ich diesen Psychoterror noch ein weiteres Jahr aushalten sollte. „Jaja, im Referendariat, da bist du schön der Trottel für alle“, hieß es immer wieder von ehemaligen oder aktuellen Referendar*innen. Bevor ich selbst betroffen war, habe ich mich lange geweigert das zu glauben. Leider ist es ganz genau so – und nur eines von vielen Problemen im Ausbildungssystem werdender Lehrer*innen.

Die Ausbildungsbeauftragten nutzen ihre Privilegien aus

Für alle, die kein Lehramt studiert haben: Theoretisch sollen die jeweiligen Ausbildungsbeauftragten Lehramtsanwärter*innen in ihrem Referendariat zur Seite stehen, ihnen unter anderem in Krisensituationen helfen. Problematisch ist aber, wenn sie ihre Aufgabe weniger in der Unterstützung, sondern sich selbst als weitere maßregelnde Instanz betrachten. Wenn sie statt auszubilden diktieren und Referendar*innen zur eigenen Arbeitsentlastung einsetzen: Vertretungsstunden, Unterrichtsvorbereitung, Korrekturen, Materialerstellung, Elternabende oder die Bewirtung irgendwelcher Gäste in der Schule. Als Referendar*in hat man da keine Wahl: Lehnt man die zusätzliche Arbeit ab, kann das in schlechten Noten von Seiten der Schule enden.

Den Aufgaben, die in den Bereich der Ausbildungsbeauftragen fallen, beispielsweise die gemeinsame Reflexion der Unterrichtsentwürfe oder das Besprechen schulischer Interna, kam die für mich zuständige Lehrerin auch nach mehrmaligem Nachfragen nicht nach. In eineinhalb Jahren gab es drei Treffen. Vorgesehen sind diese Besprechungen eigentlich wöchentlich, da die Ausbildungsbeauftragen aufgrund ihres Postens auch Unterrichtsentlastung bekommen – sprich pro Woche eine Stunde weniger unterrichten müssen. Es gibt jedoch keine Instanz, die überprüft, ob sie ihren vorgesehenen Jobs auch nachkommen. Konsequenzen hat die mangelnde Betreuung demnach keine.

Wer nicht liefert, muss um die Examensnote bangen

Aber nicht nur die Ausbildungsbeauftragten nutzen die Referendar*innen als freie Ressourcen, die Schulleitung ebenso. Auch hier das Druckmittel: Wer eine gute Note haben will, muss auch etwas dafür tun. Situationen wie die folgende sind keine Seltenheit: „Ach Frau Winter, könnten Sie auf der Karnevalssitzung Schlagzeug spielen?“, fragte mich meine Schulleiterin eines Tages. „Ich kann gar kein Schlagzeug spielen“, antwortete ich. „Sie hatten doch im Studium Klavier im Hauptfach. Das ist doch schnell gelernt. Und Sie wissen doch – bald steht schon ihr Schulleitergutachten an.“ Hieß übersetzt: Würde ich nicht nebenher Schlagzeug lernen, bekäme ich eine schlechte Note.

Natürlich machte ich das alles. Ich übte Schlagzeug zu den Hörnern und Bläsern, ich flötete mit den Fünftklässler*innen am Tag der offenen Tür und spielte auf der Abschlussfeier der Zehntklässler*innen – von denen ich selbst keine*n einzige*n unterrichtet habe – Klavier und sang. Ich startete ein Projekt mit meinen Neuntklässler*innen und brachte es auf die Bühne, betreute Lesenächte und übernahm jede Vertretungsstunde, obwohl das nicht in den Aufgabenbereich der Lehramtsanwärter*innen fiel.

Als es schließlich um meine Notengebung ging, schien sich all der Aufwand trotzdem nicht ausgezahlt zu haben. Ein paar Wochen vor den Sommerferien bat mich die Schulleiterin zum Gespräch. Der Zeitpunkt war mehr als fragwürdig gewählt. Ich hatte ihr die Gutachten meiner Fachlehrer*innen, die meinen Unterricht bewertet hatten, noch nicht gegeben. Darauf sollte meine Note eigentlich basieren. Aber auch das kontrollierte niemand. Nachdem sie mir dann erläuterte, dass sie sich nach viel Hin und Her gerade so zu einer Zwei durchgerungen hätte, fragte ich mich, auf welcher Grundlage diese Note entstanden ist. Aber das wusste leider nur sie allein.

Theoretisch können Referendar*innen Widerspruch gegen ein Schulleitergutachten einreichen. Aber schon im Studienseminar wurde uns mehrfach nahegelegt, dass man bei Problemen lieber versuchen sollte, die Situation persönlich zu klären. Die Erfolgschancen mit einem Widerspruch seien so gut wie nicht existent.

Was ich für eine gute Note tun muss? So richtig weiß das niemand.“

Doch selbst, wenn sie zu dem Zeitpunkt schon die Noten der Fachleiter*innen vorliegen gehabt hätte, wären auch diese kein wirklich guter Anhaltspunkt gewesen. Denn auch hier fehlt beim Bewertungssystem eine Kontrollinstanz. Was ich für eine gute Note tun muss? So richtig weiß das niemand. Es ist ein großes Ratespiel, wem was gefällt. Es gibt keine schriftlich festgelegten, geschweige denn einheitliche Kriterien: Fachleiter*in A findet Lerntheken toll, während Fachleiter*in B das für den größten Quatsch hält. Konkreten Nachfragen weichen sie mit schwammigen Äußerungen aus.

Auch das Feedback bekommt man nur in mündlicher Form, wenn man nicht selbst während der Nachbesprechung mitschreibt. Die einzelnen Noten werden ebenfalls nur mündlich kommuniziert und nirgends schriftlich festgehalten. Am Ende des Referendariats bekommt man eine Gesamtnote, die aber nicht die Einzelnoten der jeweiligen Stunden enthält.

Es kam nicht nur einmal vor, dass ein*e Referendar*in für eine Stunde eine Eins bekommen hat und ein*e andere*r Referendar*in für eine sehr ähnliche Stunde mit einer Drei nach Hause gegangen ist. Aber auch das kontrolliert oder vergleicht niemand. Bei drei von meinen fünf Fachleiterbesuchen war ich allein in der Klasse und im folgenden Nachgespräch. Meine Ausbildungsbeauftragte hatte an den vereinbarten Terminen – wie auch an meinem Examen – ihren freien Tag. Die Fachleiter*innen haben in ihrer Notengebung also völlig freie Hand, ohne irgendwem Rechenschaft schuldig zu sein. Als kleine Randnotiz: Selbst bei mündlichen Prüfungen im sechsten Schuljahr bewertete ich immer gemeinsam mit einer Kollegin, weil solche Dinge nie ganz objektiv sind.

Angst, etwas falsch zu machen

Als Folge des permanenten Notendrucks und der Unberechenbarkeit der Bewertung entsteht eine weitere Krankheit des Referendariats: unverhältnismäßiger Perfektionismus. In Unterrichtsbesuchen schreibt eigentlich niemand mehr an die Tafel. Warum? Aus Angst, dass es zu schief geschrieben sein könnte oder der Bruchteil der Minute, den das Anschreiben kostet, den Zeitplan aus den Fugen bringt. Denn alles muss perfekt sein. Auch das Tafelwischen wird nicht mehr den Schüler*innen überlassen, sondern selbst übernommen, damit bloß keine Schlieren zu sehen sind. Der Stundenverlaufsplan wird mit Bleistift vorgeschrieben, der Overhead-Projektor dreimal getestet, die Kopien liegen schon einen Tag vorher mehrfach abgezählt in einem sicheren Fach. Den Kindern werden Süßigkeiten, weniger Hausaufgaben oder Ausflüge versprochen, damit sie sich von ihrer besten Seite zeigen.

Niemals wird in einem Unterrichtsbesuch etwas Neues gemacht. Es gibt Kolleg*innen, die üben ihre Methoden bereits in den Stunden vorab stupide ohne Inhalt: „So, jeder nimmt sich ein Kärtchen. Such deinen Partner. Tauscht euch aus, such jetzt den Partner mit dem gleichen Symbol. Jetzt stellen sich alle gegenüber und jetzt bitte wieder setzen.“ Denn sollte ein*e Schüler*in im Unterrichtsbesuch nachfragen, heißt es, dass die Arbeitsanweisung nicht klar genug war. Die Tatsache, dass Schüler*innen manchmal einfach nicht zuhören, zu faul sind, um richtig zu lesen oder sich von dem Vogel draußen vorm Fenster ablenken lassen, wird nicht in Erwägung gezogen. Es kann nur an der Arbeitsanweisung liegen. Für Menschlichkeit ist im Referendariat kein Platz.

Kein Platz für Probleme

Eigentlich sollte so was in den außerschulischen Studienseminaren, bei denen allgemeinere Dinge wie Elternarbeit oder didaktische Theorien behandelt werden, Thema sein. Doch über wirkliche Probleme spricht hier niemand. „Wie fühlen Sie sich heute?“, war die Lieblingsfrage unserer Seminarleiterin bei unseren vierzehntägigen Treffen. Klassische Reaktion darauf: Vierzehn angehende Lehrer*innen starrten sich mit leeren Blicken an, weil jede*r gerade im Kopf durchging, was er*sie alles Sinnvolleres machen könnte, als die Stunden hier abzusitzen. Es hatte ein bisschen was von einer Therapiesitzung. Man klopfte sich ermunternd auf die Schulter, ging – wie schon im Studium – über theoretische Konzepte zu Unterricht, Elterngespräche oder Konfliktsituationen in den Austausch oder wurde zu Aktivierungsspielchen gezwungen, die sogar meine Schüler*innen lächerlich gefunden hätten.

Eines Montags fasste ich mir im Seminar dann doch ein Herz und gab eine ehrliche Antwort auf die allwöchentliche Frage nach dem Befinden: „Also irgendwie kann das doch nicht sein. Man ist hier doch allen total ausgeliefert. Bei meinen Fachleitergesprächen war niemand dabei. Wenn der einen schlechten Tag hat, oder mich scheiße findet, habe ich eine schlechte Note und keiner sagt was. Meine Schulleiterin lädt mir täglich mehr Extraarbeit auf und meine Ausbildungsbeauftragte freut das, weil sie ein persönliches Problem mit mir hat. Also mit objektiver Bewertung kann ich ja leben, aber das hier ist doch fernab davon.“ Stille, mitleidige Blicke. Schulterzucken. Ich guckte fragend zu meiner Seminarleiterin, die ebenfalls nur mit den Schultern zuckte. Mit einer entschuldigenden Geste rang sie sich ein: „Sie haben es doch bald geschafft“, ab und ließ damit meinen Gefühlsausbruch im Sande verlaufen.

Ändert endlich dieses System!

Ja, dass das ganze System völlig intransparent, ausbeuterisch und darauf ausgelegt ist, alle Menschen mit eigenem Stil oder anderen Blickwinkeln mundtot zu machen und anzupassen, ist mittlerweile nicht mehr mein direktes Problem, denn ich habe mein Ref erfolgreich beendet. Aber dass anscheinend der Konsens gefunden wurde, dass man das System akzeptiert, weil es eben so ist, das ist schon mein Problem. Und weil ich jetzt nicht mehr von den Meinungen meiner Ausbildungsbeauftragten, Schulleiterin, Fachleiter*innen und Seminarleiter*innen abhängig bin, habe ich endlich die Freiheit, diesen Artikel zu schreiben und einmal ganz laut zu sagen:

Liebe Bezirksregierung. Ändert endlich dieses System. Denn statt nur die Lehramtsanwärter*innen auf den Prüfstand zu stellen, zu hinterfragen, zu durchleuchten und zu Transparenz anzuhalten, sollte es jemanden geben, der*die genau das Gleiche mit den Ausbilder*innen macht. Es sollte sicher gestellt sein, dass die Basis an der Schule stimmt und die Referendar*innen dort eben nicht die Trottel für alle sein müssen, sondern angemessen unterstützt und vor allem ausgebildet werden. Noten sollten nicht nach Lust, Laune und Sympathie vergeben werden, sondern anhand sinnvoller Kriterien, die die Bewertungen transparent und nachvollziehbar machen. Kleine Fehlerchen sollten als menschlich akzeptiert werden. Genau wie der Fakt, dass Schüler*innen eben manchmal nicht zuhören oder langsam verstehen, ohne dass deswegen sofort die Arbeitsanweisung unklar war. Man sagt doch, dass man aus Fehlern lernt. Also lernt ihr doch endlich auch aus euren.

Quelle: https://ze.tt/so-unfair-werden-angehende-lehrerinnen-behandelt-referendariat-schule/
]]>
Matthias Seifert
tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1300214 2018-07-05T19:38:52Z 2018-07-05T19:38:53Z Kampfgruppe Semantik in Hochform: AZ

Ankerzentrum

Lesen

Junge Welt

]]>
Matthias Seifert