tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:/posts Matthias Seiferts Posthaven 2020-04-04T11:43:05Z Matthias Seifert tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1527142 2020-04-04T11:43:04Z 2020-04-04T11:43:05Z Bislicher Störche: Immer noch sechs Eier – Anbau eines Windschutzes aus einem upgecycleten Müllsack (2 Bilder von gestern Mittag)

Der kalte Westwind...

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Matthias Seifert
tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1526506 2020-04-02T16:46:23Z 2020-04-03T11:14:35Z Lockerung? Im Juni? Vielleicht


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Matthias Seifert
tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1526220 2020-04-01T18:23:23Z 2020-04-01T18:23:31Z Corona demaskiert den Westen

Westliche Sanktionen terrorisieren zahlreiche Länder – der Virus-Krise zum Trotz. Mächtige Staaten treten die internationale Solidarität mit Füßen. Gleichzeitig werden chinesische Hilfslieferungen in die EU sabotiert. Derweil schickt Kuba seine Ärzte in die Krisengebiete und Russland hilft Italien. Die aktuelle (zusätzliche) Erosion des Rufes der EU und der USA ist atemberaubend. Zusätzlich gerät der in der Krise besonders destruktiv wirkende Neoliberalismus unter Beobachtung. Sogar das „Manager-Magazin“ muss zugeben: „Die Systemfrage liegt auf dem Tisch und der Westen macht keine gute Figur.“ Von Tobias Riegel.

Die hinter den Phrasen von der Demokratie versteckte Unmenschlichkeit westlicher Wirtschaftssanktionen wird im Zuge der Verwerfungen durch die Corona-Krise nochmals deutlicher als zu anderen Zeiten. Diesen Befund haben auf den NachDenkSeiten etwa gerade Oskar Lafontaine in diesem Artikel und Albrecht Müller in diesem Artikel festgestellt. Die durch die US-Sanktionen erheblich verschärfte Corona-Situation in Iran haben die NachDenkSeiten gerade in diesem Artikel beschrieben.

Im vorliegenden Artikel soll die Kontroverse über das medizinische Gefahrenpotenzial des Virus und über die Angemessenheit der Reaktionen ausgespart werden, auch weil die nun entfachten globalen gesellschaftlichen Dynamiken ihre Wirkung ohnehin entfalten – zum Teil unabhängig vom Ausgang des aktuellen wissenschaftlich/gesellschaftlichen Disputs über Mortalitätsraten etc.

Das doppelte moralische Armutszeugnis des Westens

Im Zusammenhang mit Corona und Sanktionen beschreibt das US-Medium „Grayzone“ ein doppeltes moralisches Armutszeugnis für reiche westliche Staaten: nämlich den Kontrast zwischen westlichen Zwangsmaßnahmen einerseits und der trotzdem bestehenden Hilfsbereitschaft der von Sanktionen betroffenen Länder andererseits:

„Die Sanktionen, die die Vereinigten Staaten gegen Dutzende von Ländern auf der ganzen Welt in dem Versuch verhängt haben, ihre unabhängigen Regierungen zu stürzen, haben die globale Coronavirus-Pandemie nur noch verschlimmert. Aber gleichzeitig haben einige dieser Nationen, die von der US-Wirtschaftskriegsführung ins Visier genommen werden, die Führung bei den Bemühungen übernommen, den Ausbruch von Covid-19 einzudämmen.“

Und so hat Italien Kuba und Venezuela um medizinische Hilfe wegen Coronavirus gebeten – und während die EU auf italienische Hilferufe nicht angemessen reagiert hat, ist chinesische und kubanische Hilfe bereits in Italien angekommen. Auch Russland will Material und Personal nach Italien senden. Aus Deutschland schallen ebenfalls Hilferufe nach China, wie der „Spiegel“ beschreibt. Während Länder wie Frankreich, Griechenland, Spanien und Italien chinesische Hilfsangebote annehmen, verweigert sich aber Deutschland, wie RT meldet. Andere EU-Länder halten laut dem russischen Staatssender sogar chinesische Hilfslieferungen auf.

„Krisenstaat Venezuela“ – Wenn die Sanktionen verschwiegen werden

Der unmenschliche und heuchlerische Charakter der westlichen Wirtschaftssanktionen gegen Länder, die eigene Wege für ihre Politik wählen möchten, ist informierten und kritischen Bürgern schon lange bewusst. In der aktuellen Situation kann dieses Bewusstsein möglicherweise auch eine breitere Bevölkerung erreichen. Fabian Goldmann hat die destruktive Wirkung der Sanktionen kürzlich im „Deutschlandfunk“ unter dem Titel “Krieg mit anderen Mitteln“ beschrieben:

„Wie im Iran. Dort hat Trumps Kampagne des „maximalen Drucks“ zwar zu keinem besseren Atom-Deal, stattdessen zu einem Mangel an Krebsmedikamenten und Lebensmitteln geführt. Wie in Venezuela, wo infolge des US-Öl-Embargos vom August 2017 wahrscheinlich schon über 40.000 Menschen wegen mangelnder medizinischer Versorgung gestorben sind. Wie in Nordkorea, wo internationale Sanktionen mitverantwortlich dafür sind, dass Millionen Menschen wieder einmal eine Hungersnot droht. Wie in Syrien, wo auch die EU-Sanktionspolitik dazu beigetragen hat, dass das Gesundheitssystem und die Lebensmittelversorgung zusammengebrochen sind und selbst Hilfsorganisationen aufgrund der Zwangsmaßnahmen ihre Arbeit einstellen müssen.“

Als aktuelles Beispiel einer verzerrenden und verkürzten Berichterstattung kann man auf Berichte zum „Krisenstaat Venezuela“ verweisen, etwa auf diesen Beitrag der „Tagesschau“: Der Artikel zählt die Folgen der Sanktionen auf, ohne die Sanktionen selber mit einem Wort zu erwähnen – oder die vom IWF verweigerte Hilfe. So werden die Sanktions-Verwerfungen indirekt der Regierung Venezuelas angelastet. Für weitere Hintergründe und Informationen zu westlichen Sanktionsregimes sei noch einmal auf den oben zitierten Artikel in „Grayzone“ verwiesen (auf Englisch). Die NachDenkSeiten haben kürzlich über eine UNO-Initiative zur prinzipiellen Ächtung von Wirtschaftssanktionen berichtet.

Die Botschafter der Solidarität kommen heute aus Kuba, China und Russland

Die Grobheit, mit der einige westliche Staaten aktuell den eigenen internationalen Ruf (zusätzlich) ruinieren, erscheint leichtfertig. Und nicht nur der eigene Ruf wird bedroht: Gleichzeitig mit den nationalen Reputationen wird auch der EU als politischer Idee der letzte Rest ihrer Aura genommen. Das Tempo der (zusätzlichen) Erosion des Rufes der EU und der USA ist atemberaubend. Erscheint die Niederlage im Bereich der propagandistischen Selbstdarstellung etwa gegenüber China nicht empfindlich? Die neuen Botschafter der Menschlichkeit sind demnach nicht mehr die Überbringer von Freiheit und Marktwirtschaft aus dem Westen, die ja schon immer ein Medien-Mythos waren. Diese Botschafter kommen heute anscheinend aus Kuba, China und Russland.

Gleichzeitig wird nun möglicherweise endlich von breiten Schichten wahrgenommen, was schon immer zum Himmel schrie, aber unter Phrasen von der Demokratie verdeckt wurde: Die westlichen Sanktions-Regime sind allesamt (ohne Ausnahme) ein Verbrechen. Das kann und muss man in dieser Allgemeinheit sagen. Wer sie fortführt, macht sich fortgesetzt zum Verbrecher – und das auf der Weltbühne. Lange Zeit ist es mithilfe willfähriger Journalisten gelungen, diese Verbrechen durch westliche Staaten zu vernebeln, zumindest gegenüber weniger informierten Bürgern.

Nur noch Zyniker können Neoliberalismus verteidigen

Neben diesen außenpolitischen Vergehen durch westliche Staaten gerät nun auch die viele westliche Staaten nach innen dominierende Wirtschaftslehre unter verschärfte Beobachtung: Durch Kürzungen, Privatisierungen und andere destruktive „Reformen“ verursachte Missstände können aktuell nur noch sehr schwer von neoliberalen Journalisten vernebelt werden, ohne dass sich diese vollends als wirtschaftsradikale Zyniker offenbaren würden. Bertelsmann könnte es sich wohl nun nicht mehr leisten, zu fordern, Krankenhäuser zu schließen.

Die Philosophie von der Weisheit des Marktes und vom schwachen Staat ist aktuell noch stärker blamiert als ohnehin schon: durch die aktuell brutal sichtbare Verwundbarkeit, denen die Staaten (und damit die Bürger) als Folge vorsätzlicher Schwächungen ausgesetzt worden sind. Und dadurch, dass das Virus diese Verwundbarkeit nun schonungslos offenlegt. Man darf gespannt sein, mit welchen Techniken neoliberale Propagandisten versuchen werden, jene destruktive Theorie gegen die aktuellen Erfahrungen der Bürger zu verteidigen.

Virus als „Chance” – Oder als Schutzschild für Raubzüge?

Ist das Virus also etwa auch eine Chance im Kampf gegen den Wirtschaftsliberalismus? So sieht es zumindest Gert Ewen Ungar auf RT:

„Wenn es gut läuft, könnte uns jetzt ein Virus von einer rigorosen Belagerung zwar nicht von Außerirdischen, aber von einer Ideologie befreien, indem es uns aufs deutlichste vor Augen führt, wie begrenzt und wenig hilfreich deren Instrumentarium und deren Implikationen sind, wenn es um tatsächliche Krisenbewältigung geht. (…) So wird uns die Corona-Krise wieder unmittelbar darauf stoßen, wie katastrophal falsch grundlegende Annahmen des Neoliberalismus sind.“ 

Andererseits gehen viele Befürchtungen aktuell in die ganz andere Richtung. Viele Bürger wittern statt einer heilenden Zuspitzung einen autoritären finanzpolitischen Coup als Folge des Virus: Börsencrashs, die nicht der Finanzkrise, sondern „dem Virus“ angelastet werden. Eingeschränkte Grundrechte, die vielleicht nie wieder freigegeben werden. Dynamiken der gesellschaftlichen Vereinzelung, die noch nicht abgeschätzt werden können. Monströse Geld-Umschichtungen im Schatten des Virus. Festzustellen ist zudem eine Bereitschaft, sich einem (bislang) teils ominösen Notstand unterzuordnen.

„Die Systemfrage liegt auf dem Tisch“

Ein propagandistischer Gewinner der aktuellen Vorgänge scheint China zu sein: Täuscht der Eindruck, dass die mediale Dämonisierung durch westliche Medien zum Teil etwas abnimmt und teils durch einen respektvollen Blick ersetzt wird? Etwa in diesem Artikel. Aus einem gestern noch „diktatorischen Regime“ wird in der Wahrnehmung mancher (auch westlicher) Bürger langsam der fürsorgliche Staat, der (im Gegensatz zu EU-Staaten) seine Bürger durch radikale Maßnahmen schützt. Diese Erzählung ist nicht ganz von der Hand zu weisen und sie verfängt – wie etwa die „taz“ betrübt beschreibt. Weitere Fragen drängen sich auf: Wird China langfristig der wirtschaftliche Gewinner der Krise sein? Was bedeutet das langfristig für den chinesischen Einfluss auf Europa und für die deutsche Gesellschaft und ihren Umgang mit diesem Einfluss? Was bedeutet es für die zukünftige Wahl der militärischen und wirtschaftlichen Bündnispartner? Wird man nach Corona wieder zu alten Bündnissen zurückfinden?

Durch die aktuellen Dynamiken und die selbstzerstörerischen Reaktionen einiger westlicher Staaten darauf, ist auch die Geschäftswelt alarmiert. So fürchtet das „Manager Magazin“ in einem ansonsten sehr durchwachsenen Artikel:

„Die zweite Finanzkrise innerhalb von zehn Jahren und die demnächst offen wieder aufbrechende Eurokrise nach weniger als acht Jahren führen den Bürgern vor Augen, dass die Politik ihre Arbeit nicht macht. Die unzureichende Reaktion auf die Epidemie, also das Versagen, die Gesundheit der Bürger zu verteidigen, kommt hinzu und wird das Vertrauen in die politischen Eliten zusätzlich schwächen. Polarisierung und Radikalisierung werden zunehmen. Derweil beweisen die aufstrebenden Nationen Asiens, wie man es macht: gelenkte Wirtschaft, starker Staat, stabile Finanzsysteme.“

Der Artikel schließt:

„Die Systemfrage liegt auf dem Tisch und der Westen macht keine gute Figur.“

Titelbild: Zwiebackesser / Shutterstock



https://www.nachdenkseiten.de/?p=59565
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Matthias Seifert
tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1525881 2020-03-31T18:36:23Z 2020-03-31T18:36:24Z Vom Homeoffice zum Paradies
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Matthias Seifert
tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1525727 2020-03-31T09:38:29Z 2020-03-31T09:38:29Z Abmahnungen wegen selbstgenähter Atemmasken? So schützt ihr euch!

Abmahnungen wegen Atemschutzmasken

Liebe Kollegen, wie wäre es mit Lösungen statt Problemen?

Da warnen Anwälte – formaljuristisch zu Recht – davor, dass Heimarbeiter Atemschutzmasken selbst herstellen und damit gegen das Medizinproduktegesetz (MPG) verstoßen. Abmahnungen und Strafen würden drohen und am besten lasse man sich anwaltlich beraten.

Jetzt traut sich keiner mehr, Masken zu nähen und weiterzugeben. Dabei ist das nicht verboten und die besagten juristischen Bedenken lassen sich auch leicht umgehen:

Designt, näht oder klebt!

Ob aus Kaffeefiltern, Stoff oder Zellulose. Ihr habt keine Rechtsprobleme, solange ihr es nicht als AtemSCHUTZmaske vertreibt. Mundbedeckung, Gesichtsmaske, Mund-Shirt, Nasenstoff – all das geht in Ordnung.

Wenn ihr in der Artikelbeschreibung Covid-19 erwähnt, wäre ein Hinweis geboten, dass die Maske keinen wirksamen Schutz des Trägers darstellt.

Fakt ist gleichwohl, dass die Flugbahn und Verbreitung von Tröpfchen selbst bei einem Taschentuch oder Ellenbogen verschlechtert wird, insofern hat alles, was man beim Husten vor den Mund aufbaut einen gewissen Nutzen.

Häufige Fragen:

Wie darf man sie nennen? Wir halten kreative Bezeichnungen wie z.B. “Schützenkannschicksein” selbst dann für zulässig, wenn sie den Begriff Schutz enthalten, da sie nicht den Eindruck eines offiziellen Medizinproduktes erwecken, solange kein Virenbezug im Namen oder in der Beschreibung entsteht.

Muss man wirklich den Begriff “Schutz” vermeiden? Man kann argumentieren, dass auch eine Textilmaske einen gewissen Schutz bieten. Da der Begriff “Schutzmaske” jedoch für den flüchtigen Verbraucher auf die medizinischen Masken hinweist, würden wir von dem Begriff abraten, wenn man jedes Risiko vermeiden will.

Brauche ich einen Gewerbeschein? Wer Masken im eigenen Namen (also ohne einen Trägerverein) verkauft gerät schnell in die Gewerblichkeit. Das ist zunächst nicht schlimm, führt aber zu weiteren Rechtspflichten. Freiberufler (z.B. Ärzte) könnten gewerbesteuerpflichtig werden, wenn der Maskenumsatz mehr 3% des Umsatzes oder 24.500 EUR ausmacht. Gemeinnützige Vereine können den Maskenverkauf über den Zweckbetrieb abdecken, wenn sie mit den Erlösen den Zweck fördern.

Gibt es ein Problem mit Nähanleitungen? Nein. Anleitungen sind keine Medizinprodukte.

Was ist mit a) Eigenbedarf, b) Abgaben als Spende c) Abgabe an Institutionen?

a) Kein Problem, da kein Inverkehrbringen vorliegt.
b) Auf den Preis kommt es nicht an. Wer Luftballons zur Verhütung verschenkt hat durch die Widmung ein Medizinprodukt geschaffen. Entscheidend ist also, als was die Tücher abgegeben werden.
c) Bei Institutionen oder professionellen Anwendern ist die Gefahr der Irreführung etwas geringer, gleichwohl nicht ausgeschlossen. Auch hier muss erkennbar sein, dass man keine zertifizierte Atemschutzmaske übergibt, sondern selbst genähte Tücher.

Hier findet ihr eine Anleitung, wie ihr euch selbst Atemmasken nähen könnt (Link). Die Jun Rechtsanwälte freuen sich sicherlich über einen Like auf ihrer Seite.

Text: Jun Rechtsanwälte (Link). Artikelbild: Jun Rechtsanwälte

Quelle/

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Matthias Seifert
tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1525726 2020-03-31T09:26:29Z 2020-03-31T09:26:29Z Die Schafe sind wieder da. ]]> Matthias Seifert tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1525483 2020-03-30T16:47:36Z 2020-03-30T16:47:37Z Bislicher Störche: Viel Besuch heute, aber immer noch „nur“ sechs Eier (2 Bilder)

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Matthias Seifert
tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1525336 2020-03-30T08:53:29Z 2020-03-31T09:26:16Z Das Hutatelier Rotkäppchens Tanten in Duisburg macht Masken

Hier (Vorsicht: Facebook)

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Matthias Seifert
tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1524970 2020-03-29T14:26:19Z 2020-03-29T14:26:19Z Salat, frisch gepflückt

Von links nach rechts 

Erste Zeile:

Brombeerblätter, Pimpernelle, Minze, Sauerampfer 

Zweite Zeile:

Schafgarbe, Himbeerblätter, Pflaumenblüte, Scharbockskraut, Gänseblümchen 

Dritte Zeile:

Rosmarinblüte, Taubnesselblüte, Löwenzahn, Behaartes Schaumkraut, Giersch

Vierte Zeile:

Pfefferminze,  Gundermann, Erdbeere, Majoran, Schnittlauch


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Matthias Seifert
tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1524933 2020-03-29T12:31:49Z 2020-03-29T12:31:49Z Machen! Unbedingt!! (Anordnung vom Mysterium für gute Laune) ]]> Matthias Seifert tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1524909 2020-03-29T09:15:22Z 2020-03-29T09:16:38Z Heute Zeitumstellung! (Beispielfoto aus Stonehenge)

Quelle

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Matthias Seifert
tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1524748 2020-03-28T20:31:18Z 2020-03-28T20:31:29Z Wurzelgemüse mit Wochenendwein...

... und Ziegekäse-Dip mit ersten Gartenkräutern, danach Himbeeren mit Honigsahne

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Matthias Seifert
tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1524291 2020-03-27T11:53:53Z 2020-03-27T11:53:53Z Hausaufgaben sind Hausfriedensbruch

Reinhard Steurer (@ReinhardSteurer) via Twitter:

Schreiben des französischen Bildungsministeriums an die Eltern

Möglicherweise neigen Sie dazu, einen genauen Zeitplan für Ihre Kinder zu erstellen. Sie haben große Hoffnungen auf stundenlanges Lernen, einschließlich Online-Aktivitäten, wissenschaftlichen Experimenten und Buchberichten. Sie beschränken die Technologie, bis alles erledigt ist! Aber hier ist die Sache ... 

Unsere Kinder haben genauso viel Angst wie wir jetzt. Unsere Kinder können nicht nur alles hören, was um sie herum vor sich geht, sondern sie spüren auch unsere ständige Spannung und Angst. Sie haben so etwas noch nie erlebt. Obwohl die Idee, 4 Wochen lang nicht zur Schule zu gehen, großartig klingt, stellen sie sich wahrscheinlich eine lustige Zeit wie Sommerferien vor, nicht die Realität, zu Hause gefangen zu sein und ihre Freunde nicht zu sehen. 

In den nächsten Wochen werden die Verhaltensprobleme Ihrer Kinder zunehmen. Ob es Angst, Wut oder Protest ist, dass sie die Dinge nicht normal machen können - es wird passieren. Sie werden in den kommenden Wochen weitere Anfälle, Wutanfälle und oppositionelle Verhaltensweisen sehen. Dies ist normal und wird unter diesen Umständen erwartet. 

Was Kinder jetzt brauchen, ist sich wohl und geliebt zu fühlen. Fühlen, dass alles gut wird. Und das könnte bedeuten, dass Sie Ihren Zeitplan auseinander reißen und Ihre Kinder ein bisschen mehr lieben müssen. Kekse backen und Bilder malen. Spielen Sie Brettspiele und schauen Sie sich Filme an. Machen Sie gemeinsam ein wissenschaftliches Experiment oder finden Sie virtuelle Ausflüge in den Zoo. Starten Sie ein Buch und lesen Sie gemeinsam als Familie. Kuscheln Sie sich unter warme Decken und tun Sie nichts. 

Machen Sie sich keine Sorgen, dass sie in der Schule rückwärts gehen. Jedes Kind ist in diesem Boot und alles wird gut. Wenn wir wieder im Unterricht sind, werden wir alle den Kurs korrigieren und sie dort treffen, wo sie sind. Lehrer sind Fachexperten! 

Wähle keine Kämpfe mit deinen Kindern, weil sie nicht rechnen wollen. Schreien Sie Ihre Kinder nicht an, dem Programm nicht zu folgen. Setzen Sie keine 2 Stunden Lernzeit ein, wenn sie sich dagegen wehren. 

Wenn ich Ihnen eines überlassen kann, dann ist es das Folgende: Am Ende wird die psychische Gesundheit unserer Kinder wichtiger sein als ihre akademischen Fähigkeiten. Und was sie in dieser Zeit fühlten, wird ihnen noch lange erhalten bleiben, nachdem die Erinnerung an das, was sie in diesen vier Wochen getan haben, längst verschwunden ist. Denken Sie jeden Tag daran.

Bleiben sie sicher!


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Matthias Seifert
tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1524272 2020-03-27T08:49:19Z 2020-03-27T08:49:19Z Bislicher Störche: Jetzt ist aber gut! Das sechste Ei! (2 Bilder)


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Matthias Seifert
tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1523886 2020-03-26T09:31:34Z 2020-03-26T09:31:34Z Wegen Corona: Rücksichtsvoller BMW-Fahrer hält 1,50 Meter Sicherheitsabstand

Stuttgart (dpo) - Im Kampf gegen das Coronavirus müssen alle zusammenhalten und ihr Verhalten hinterfragen. Ein leuchtendes Beispiel hierfür ist Peter Zeilbach aus Stuttgart. Der 54-jährige BMW-Fahrer betreibt Social Distancing, indem er auf der Autobahn mindestens 1,50 Meter Sicherheitsabstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen einhält.

"Normalerweise fahr ich ja viel dichter auf, wenn irgendso ein 180-km/h-Schleicher nicht sofort Platz macht", erklärt Zeilbach. "Aber wegen Corona halte ich derzeit ganz bewusst etwas mehr Sicherheitsabstand. Ich will ja nicht, dass jemand unnötig gefährdet wird, weil Viren durch die Fahrzeuglüftung verbreitet werden!"

Für Zeilbach stellt dies auch keine allzu große Einschränkung dar: "Seit Corona sind sowieso viel weniger Fahrzeuge unterwegs, sodass sich eh schon viel seltener die Gelegenheit ergibt, dicht aufzufahren."

Außerdem, so Zeilbach, blieben ihm ja noch die Lichthupe und der linke Blinker, "um Lahmärsche unter Druck zu setzen."

ssi, dan; Idee: the_burningman; Foto: Imago

https://www.der-postillon.com/2020/03/sicherheitsabstand.html

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Matthias Seifert
tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1523523 2020-03-25T08:38:04Z 2020-03-25T08:39:24Z Bislicher Störche: Noch‘n Ei. (4 Bilder)

Im Morgengrauen war es soweit. Jetzt liegen sie schon klar über dem Durchschnitt.

Wikipedia schreibt:

„Das Gelege besteht aus 2 bis 7,[10]durchschnittlich aus 3,81 Eiern,[11]weiß mit feiner Körnung und doppelt so groß wie ein Hühnerei. Die Brutzeit, in der beide Partner abwechselnd brüten, dauert 30 bis 32 Tage;[12]durchschnittlich werden dabei 2,96 Jungstörche ausgebrütet.[11]“


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Matthias Seifert
tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1523207 2020-03-24T12:39:16Z 2020-03-24T12:39:16Z Auswirkungen der Pandemie: »Wir stoßen zusehends an unsere Grenzen« Coronaviruspandemie trifft vor allem diejenigen, die ohnehin wenig haben.

Erfahrungen einer Praktikerin. 

Ein Gespräch mit Sylvia Brennemann, Interview: Markus Bernhardt

Das Coronavirus trifft vor allem diejenigen, die in der bürgerlichen Gesellschaft ohnehin Probleme haben. Verändert die Pandemie auch Ihre Arbeit in Duisburg-Marxloh?

Ja, die Auswirkungen sind gravierend. Am Sonntag wurde bundesweit eine sogenannte Kontaktsperre eingeführt. Das macht uns die Arbeit nicht leichter, ich verstehe aber die Notwendigkeit dieses harten Schritts.

Die Bevölkerung soll sich aus Schutz vor möglichen Infektionen in ihren Wohnungen aufhalten. Was bedeutet das für wohnungslose Menschen, die Sie im »Petershof« betreuen?

Wir versuchen zunächst, die Abstandsregeln einzuhalten. Das gilt sowohl für unsere Gäste als auch für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie ehrenamtliche Kräfte. Aber richtig ist: Wer keine Wohnung hat, kann sich auch nicht darin aufhalten. Wir versuchen derzeit, Betroffenen eine Unterkunft zu bieten und sie – soweit es uns möglich ist – medizinisch und mit Lebensmitteln zu versorgen. Wir wollen trotz der Krise auch weiterhin für alle Menschen ansprechbar sein, die hilfsbedürftig sind.

Zwar werden für die Wirtschaft Milliardenhilfen bereitgestellt, aber die Gruppen, die seit jeher gesellschaftlich ausgegrenzt und geächtet werden, werden noch mehr allein gelassen, als es vor dem Ausbruch der Pandemie der Fall war.

An welche Gruppen denken Sie da?

An ganz unterschiedliche: Wohnungslose, Drogenkonsumenten, Romafamilien, Geflüchtete oder Prostituierte. Ich denke jedoch auch an betagte und kranke Menschen, Alleinerziehende und Geringverdienerinnen und -verdiener.

Der »Petershof« steht allen Menschen offen. Wir tun, was wir können.

Erhalten Sie Unterstützung seitens der Stadt?

Nein. Dabei wird unser Angebot dieser Tage verstärkt in Anspruch genommen. Die Menschen sind verunsichert, einige haben Angst. Wenn die Stadt schon nicht bereit ist, dafür Sorge zu tragen, obwohl es ihr ureigener Auftrag ist, machen wir das.

Aber auch wir stoßen zusehends an unsere Grenzen. Im Gegensatz zu uns haben viele Hilfsangebote wie etwa die »Tafeln«, die Menschen normalerweise mit Lebensmitteln versorgen, geschlossen, um ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch die Hilfsbedürftigen vor der Pandemie zu schützen. Wir versuchen, das aufzufangen, und haben eine Nachbarschaftshilfe ins Leben gerufen, um für Menschen einzukaufen.

Was wünschen Sie sich derzeit für Ihre Arbeit?

Mehr Unterstützung von den Verantwortlichen für die, die Hilfe brauchen, und die, die sie seit Jahren auf eigene Kosten leisten. Also die Zehntausenden mit den wirklich systemrelevanten Jobs, die Menschen in den Gesundheits- und Pflegeberufen, die Ehrenamtlichen und aktuell die Verkäuferinnen und Verkäufer, die Paketboten und die vielen anderen, die nicht auf Ellenbogen, sondern auf Werte wie Solidarität und Humanismus setzen.

Gibt es in der aktuellen Lage auch Dinge, die Ihnen Hoffnung machen?

Wenn wir uns nach der hoffentlich schnellen Bewältigung der Pandemie zumindest ein paar wesentliche Frage stellen würden, wäre zumindest etwas Positives erreicht. Wie wichtig ist ein faires Miteinander? Wie wichtig die Solidarität über Landesgrenzen hinweg? Wie werden die Flüchtlinge geschützt, die an der Grenze zu Griechenland allein gelassen werden? Wie steht es um die Solidarität der Jungen mit den Alten und Gebrechlichen?

Und warum bauen noch immer so viele Wählerinnen und Wähler in der Bundesrepublik auf eine extrem rechte und rassistische Partei, deren Anhänger zum Teil die Existenz der Coronaviruspandemie leugnen? Das sind die Fragen, die mich derzeit umtreiben. Und ich bin verwundert, wie viele Virologen und Mediziner ich offenbar in meinem Bekanntenkreis habe (lacht).

Vielleicht nutzen einige Menschen die zwangsläufige Entschleunigung, um einen Schritt zurückzutreten und ihr Verhalten einmal selbstkritisch zu überdenken.

Quelle


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Matthias Seifert
tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1523161 2020-03-24T09:40:57Z 2020-03-24T09:40:57Z Igor Levin dankt

@igorpianist: 

Diese kurze Beethoven Idylle widme ich all denen, die unter teils grenzüberschreitenden Bedingungen, Tag & Nacht Patienten versorgen und Leben retten. 

Quelle

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Matthias Seifert
tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1523151 2020-03-24T08:39:47Z 2020-03-24T08:39:48Z Scharbockskraut ]]> Matthias Seifert tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1522995 2020-03-23T20:22:05Z 2020-03-23T20:22:05Z Die erste Blüte am Ranunkelstrauch ]]> Matthias Seifert tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1522972 2020-03-23T19:12:03Z 2020-03-24T08:14:10Z Von China lernen? Coronavirus-Behandlungshinweise V. 7 für Mediziner (inclusive TCM)

Quelle

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Matthias Seifert
tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1522750 2020-03-23T07:48:46Z 2020-03-23T07:48:47Z Bislicher Störche: Kurz vor dem Morgengrauen wurde das vierte Ei gelegt. (4 Bilder) ]]> Matthias Seifert tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1522490 2020-03-22T12:47:19Z 2020-03-22T12:47:19Z Das erste Buschwindröschen ]]> Matthias Seifert tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1522385 2020-03-21T21:13:46Z 2020-03-22T08:27:57Z Ein Blob

arte

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Matthias Seifert
tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1522331 2020-03-21T16:06:54Z 2020-03-21T18:58:53Z Übersetzung: Nicht hamstern!

Danke @EinAugenschmaus

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Matthias Seifert
tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1522311 2020-03-21T13:27:43Z 2020-03-21T13:30:42Z Empathie (bitte einfach den Tweet anklicken, um den ganzen Text zu lesen)


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Matthias Seifert
tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1522291 2020-03-21T09:25:05Z 2020-03-21T09:25:05Z Bislicher Störche: In der Nacht wurde das dritte Ei gelegt (4 Bilder) ]]> Matthias Seifert tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1521689 2020-03-19T16:17:30Z 2020-03-19T16:17:31Z Heute Abend Wohnzimmerkonzert, 19 Uhr ]]> Matthias Seifert tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1521680 2020-03-19T15:49:41Z 2020-03-19T15:49:42Z Das kommt auch von das ]]> Matthias Seifert tag:matthiasseifert.posthaven.com,2013:Post/1521561 2020-03-19T08:49:55Z 2020-03-19T08:49:55Z Bislicher Störche: Gestern Abend im Dunklen gelegt - das zweite Ei (3 Bilder)

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Matthias Seifert