Assange 06: Können diese Bilder echt sein?

Der Umgang mit Julian Assange als Angeklagten lässt einige Zweifel an einer noch rudimentär vorhandenen Rechtsstaatlichkeit aufkommen.

Ein Kommentar von Hermann Ploppa.

Ich weiß nicht, wie es Ihnen ergangen ist.

Die Bilder von der Festnahme des Wikileaks-Begründers Julian Assange durch britische Kriminalbeamten (deren Zugehörigkeit zu einem bestimmten Dienst nicht leicht zu erkennen ist) haben mich eiskalt auf meinem Stuhl erwischt. Die Würdelosigkeit und die Respektlosigkeit, ja geradezu die höhnisch-sadistische Art und Weise der Sistierung des australischen Journalisten Assange durch die Sicherheitskräfte bewirkte bei mir einen tiefen Schock. Ich wollte zur gleichen Zeit weinen und mein Magen zog sich zusammen. Meinerseits eine Mischung aus hilflosem-Zuschauen-müssen, blankem Entsetzen und einem tief gehenden Ekel vor diesen staatlichen Fleischergesellen.

Assange: in seinem Blick endlose Verzweiflung, dass es nun zum größten annehmbaren Unglück kommt. Körperliche Schwäche. Verwahrlost so wie wir Assange noch nie gesehen haben. Ein schöner Mann, der immer sehr auf sein Äußeres geachtet hatte, halb in Sitzstreikhaltung aus der ecuadorianischen Botschaft geschleppt. Krank. Ein hilfsbedürftiges Häuflein Elend wird grob in den Transporter gekippt wie ein Müllsack.

Einige unserer Leser werden sich gewiss noch erinnern, wie es sich eigentlich gehört für einen echten Rechtsstaat: der Angeklagte genießt den Respekt der Unschuldsvermutung. So lange jemand nicht rechtskräftig verurteilt ist, ist ihm das volle Maß des Respekts auch der Sicherheitsorgane zu garantieren – immer gesetzt der Fall, es handelt sich nicht um einen gemeingefährlichen Raubmörder. Als (vorgeschobener) Haftgrund wird Assange ein Nicht-Erscheinen zu einem gerichtlichen Termin zur Last gelegt. Dahinter steht der – nicht aufgeklärte Vorwurf eines Sexualverkehrs ohne Kondom durch eine schwedische Staatsbürgerin.

Daraus ergäbe sich als rechtsstaatliche Behandlung des Angeklagten Julian Assange: die Polizei betritt das Gebäude der ecuadorianischen Botschaft und bittet Herrn Assange, mit ihnen mitzukommen zu einem richterlichen Untersuchungstermin. Da Assange die Ausweglosigkeit seiner Lage bewusst ist, wäre er wohl unter zivilisierten Begleitumständen ohne Widerstand mit den Beamten mitgegangen. Er wäre sodann, eingerahmt von den beiden Polizeibeamten, in einem PKW mit zum Gericht gefahren. Das ist eigentlich so üblich – in einem Rechtsstaat. Dazu noch der gute alte römische Grundsatz: in dubio pro reo – im Zweifel für den Angeklagten.

Ein solches Bild rechtsstaatlicher Normalität war jedoch seitens der englischen Strafverfolger und der interessierten Politiker gar nicht erwünscht. Vielmehr wollen sie das Bild eines üblen Kriminellen erfinden, der die Solidargemeinschaft der Steuerzahler viel Geld gekostet habe: „Julian Assange ist kein Held und niemand steht über dem Gesetz. Er hat sich jahrelang vor der Wahrheit versteckt.“, so twitterte der britische Außenminister Jeremy Hunt.

Nun wissen wir ja alle, dass sich hinter dieser fadenscheinigen schwedisch-britischen Haftgrund-Konstruktion das Interesse der Verfolgungsbehörden der USA abzeichnet. Die US-amerikanischen Staatsanwälte wollen Assange in ihre Hände bekommen, weil Assange mit der Whistleblowerin Chelsea Manning zusammen Staatsgeheimnisse der US-Regierung an die Öffentlichkeit gezerrt habe. Die USA wird seit 1946 von einer Geheimregierung gesteuert, dem Nationalen Sicherheitsrat (National Security Council), der keiner Instanz dieser Welt gegenüber rechenschaftspflichtig ist. Ersichtlich haben Manning und Assange jedoch keine Geheimnisse ans Licht der Öffentlichkeit gebracht, die der Sicherheit der USA in ihrer Gesamtheit hätten schaden können.

Als weiterer Anklagepunkt schwebt im Hintergrund der nur schwer zu verifizierende Vorwurf, Assange habe mit seiner Aufklärungsarbeit letztlich „den Russen“ in die Hände gespielt. Das ist selbstverständlich kein irgendwie juristisch verwertbarer Vorwurf, sondern blanke Propaganda – was natürlich auch die US-Juristen auch nur zu genau wissen.

Nun wird gerade versucht, die Empörung der Öffentlichkeit abzuschwächen. Assange werde ja „nur“ eine Haftstrafe von fünf Jahren abzubrummen haben. Und dann kursieren Fotos von Assange, aus dem Polizeiauto feixend, verschmitzt augenzwinkernd. Alles also halb so schlimm?

Woher bezieht eigentlich Assange so plötzlich wieder Zuversicht und Humor im Gefängnisauto? Der Mann ist sieben Jahre nicht aus der ecuadorianischen Botschaft rausgekommen. Die letzten zwei Jahre hat er ohne Internet-Zugang und ohne nennenswerte soziale Kontakte in einer Art von Isolationshaft zubringen müssen. Er hat die ganze Zeit kein Sonnenlicht aufnehmen können. Seine seelischen Qualen müssen unermesslich sein.

Sollen die Bilder vom feixenden Assange den Image-Schaden, der den britischen Behörden durch das schockierende Festnahme-Video entstanden ist, wieder gut machen?

Moralisch überzeugender wird die Situation auch nicht, wenn man die Geschehnisse ins Visier nimmt, die die Londoner Ereignisse im Hintergrund bestimmt haben. Die Regierung Ecuadors, die Assange so lange Asyl gewährt hat, entzog ihm nicht nur relativ plötzlich die ecuadorianische Staatsbürgerschaft. Sie „lud“ vielmehr die Polizei Großbritanniens ein, Assange in ihrer Botschaft zu verhaften. Dafür erkannte man dem Australier von gestern auf heute das Asyl ab. In Ecuador wurde nämlich im Jahre 2017 das Präsidentenamt vom linken Rafael Correa auf den eher rechts stehenden Lenin Moreno übertragen. Moreno gerät gerade in Schwierigkeiten, weil ihm Korruption im Ölgeschäft des Landes zur Last gelegt wird. Er benötigt dringend Erfolge, um politisch überleben zu können. Da kommt es gerade passend, dass der Internationale Währungsfond Ecuador einen Megakredit in Höhe von 4.2 Milliarden Dollar zugesagt hat. Nun wird Moreno unter anderem von seinem Amtsvorgänger Rafael Correa vorgeworfen, er habe diesen Megakredit durch die massive Fürsprache der Regierung der USA erlangen können. Im Gegenzug habe er Julian Assange fallen gelassen und damit, vermittelt über die Verhaftung in Großbritannien, den Weg frei gemacht für den großen Schauprozess gegen Assange in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Also: wenig appetitliche Verquickungen dreier Staaten und einer internationalen Finanzorganisation, und im Hintergrund zudem dubiose Geschäftstätigkeiten von Ölkonzernen: wenig schmeichelhafte Machenschaften kommen an das Tageslicht, die das Ansehen der westlichen Wertegemeinschaft langfristig nicht gerade anheben werden.

Mein Vorschlag also an die britische Administration: machen Sie den Ihnen erlittenen Image-Schaden einfach wieder gut, indem Sie Julian Assange unverzüglich frei lassen, ihn in ein Land seiner Wahl ausreisen lassen, und ihm vorher noch einen sechsstelligen Geldbetrag als Wiedergutmachung überweisen.


https://kenfm.de/koennen-diese-bilder-echt-sein/


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Endlich Platz frei: Theresa May flüchtet in ecuadorianische Botschaft

Die Verhaftung von Wikileaks-Gründer Julian Assange kommt gerade zum richtigen Zeitpunkt für Theresa May. Die britische Premierministerin befürchtet nach der erneuten Brexit-Verschiebung Verfolgung in ihrer Heimat und flüchtete in die ecuadorianische Botschaft in London.

LONDON – Der Botschafter Ecuadors bestätigte einen Asylantrag von May. Sie flüchtet demnach vor massiven Schikanen durch Brexiteers, Remainers, Opposition, Regierung, die Queen, jeden anderen mündigen Bürger Großbritanniens und sich selbst.

Doch in der Botschaft sorgt May schon nach kurzer Zeit für Ärger. Seit Stunden bleibt sie in der Tür der Botschaft stehen und will weder hinaus, noch hinein. „Wir haben keine Ahnung, was sie will“, meint ein Botschafts-Security. „Aber sie droht immer damit, die Botschaft ohne Deal zu verlassen, wenn wir auf ihre Forderungen nicht eingehen. Deshalb wollen wir sie mal bis Ende Oktober aufnehmen. Was soll schon schiefgehen?“

Ablöse bezahlt

Laut Botschafts-Insidern hat May bereits eine Ablösesumme für das Laufband von Assange an sein Konto bei der russischen Onlinebank „Veгч Яeal Иot Fдke Bank“ überwiesen. Die Premierministerin will darauf täglich eine Stunde vor ihren Problemen davonlaufen.

Assange verschwunden

Julian Assange ist nach seiner Verhaftung aus der Zelle verschwunden. Er vertraut einem Freund zufolge auf die regelmäßigen, mysteriösen Krankenstände der österreichischen Staatsanwaltschaft und ist in Leoben untergetaucht.



https://dietagespresse.com/endlich-platz-frei-theresa-may-fluechtet-in-ecuadorianische-botschaft/

Assange 05: Mann verhaftet, weil er schlimme Kriegsverbrechen begang… halt nein!... enthüllt hat

London (dpo) - In London wurde am Donnerstag ein 47-jähriger Mann festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, furchtbare Kriegsverbrechen begang… moment, nein anders ... dafür gesorgt zu haben, dass die Welt von US-amerikanischen Kriegsverbrechen erfährt.

Der Australier Julian Assange soll nun an die USA ausgeliefert werden, wo ihm eine Anklage und womöglich die Todesstrafe droht, weil er Folter und andere Greueltaten an irakischen und afghanischen Kriegsgefangengen verüb… quatsch! … öffentlich gemacht hat. Auch soll er willkürliche Tötungen von Zivilisten im Irak aus der Luft autori… nein! auch nicht richtig!... mithilfe von Dokumenten und Videos nachgewiesen haben.
Allein im Irak soll Assange 66.081 Zivilisten getö… nein, anders! … ihren Tod durch eine US-Militärinvasion der Weltöffentlichkeit vor Augen geführt haben.
Die ehemalige Soldatin Chelsea Manning, die gemeinsam mit Assange die Enthüllung überhaupt erst möglich gemacht hat, hat in den USA bereits einen Orden für ihre Aufklärungsarb… nein, auch wieder falsch! … eine Verurteilung zu einer langjährigen Haftstrafe wegen Hochverrats erhalten.
Die tatsächlichen Kriegsverbrecher erhielten die Höchsstra… ach nein, Blödsinn! … wurden juristisch nicht verfolgt oder lediglich zu milden, eher symbolischen Strafen verurteilt.
ssi, dan; Foto: RUPTLY



http://www.der-postillon.com/2019/04/assange2.html


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Assange 04: The Day America Died

Authored by Raul Ilargi Meijer via The Automatic Earth blog,

47 years ago in American Pie, Don McLean talked about The Day The Music Died. Or of course the music didn’t really die, but at the same time it did. “The three mean I admired most, the father, son and the holy ghost, they caught the last train for the coast, the day the music died.”

Back then you could still have claimed the country merely lost its innocence. And you could have said the same in 1861 or 1914 or 1941. Today, not to take anything away from music, or the song, something much bigger died. America itself died, not just its music or innocence. America didn’t just lose its innocence, it pled guilty.

No doubt most of you would proclaim that’s a gross exaggeration, and an insane hyperbole, but you would all be wrong, sorry. There’s no way back this time.

America, the United States, with all its initial prejudice and lethal screw-ups, was founded as a place where people could direct their own lives without having to fear any other party, let alone a government, that would stand in their way while they did it. And a big part of not having to fear one’s government is not having to fear that government purposely lying to its citizens. The Founding Fathers, for all their faults, got that right. And today erases all of that in one fell swoop.

That is what died today.

Or, you know, it may have died much earlier, and a thousand times before as well, but with the arrest in London of Julian Assange, an Australian citizen wanted by the US Deep State, a myriad of strands connecting, and connected to a bloated dying corpse came together. And now we know there is no salvation possible. Today made it all terminal. America is no more. Or it is no longer what they tell you it stands for, whichever comes first.

Infographic The Lead Up to Julian Assanges Arrest  Statista

You will find more infographics at Statista

And it’s not just America, mind you. ‘The UK is a serious country’, PM Theresa May said today when addressing Brexit. No it’s not, Theresa, it’s a banana republic hopelessly stuck in a spaghetti western and it no longer knows the rule of law. It sells people to the highest bidder in a meat market, be they Windrush, refugees from her Majesty’s wars in Libya, or just white and poor English, or Julian Assange.

The UK is a parody on a country, it’s a sordid piece of third rate slapstick. It kills people while trying to maintain the image of being a serious country. You know, whatever that is?! The British judge Assange faced today was bleeding mocking him, the arguably greatest journalist of this century and millennium. A serious country?

Julian Assange Branded ‘Narcissist’ By Judge As He Faces US Extradition

Julian Assange has been branded a “narcissist” by a judge as he faces both a UK prison sentence and being extradited to the US. The Metropolitan Police said the Australian hacker was initially detained at the Ecuadorian embassy for failing to surrender to court. He had been summoned in 2012 over an alleged rape in Sweden, where authorities are now considering reopening their investigation into those allegations.After arriving at a London police station on Thursday morning, the 47-year-old was additionally arrested on behalf of the US under an extradition warrant.

Mr Assange was taken to Westminster Magistrates’ Court and found guilty of breaching bail hours later. He faces a jail sentence of up to a year. He denied the offence, with lawyers arguing that he had a “reasonable excuse” could not expect a fair trial in the UK as its purpose was to “secure his delivery” to the US. District Judge Michael Snow described the defence as “laughable”, adding: “Mr Assange’s behaviour is that of a narcissist who cannot get beyond his own selfish interests. He hasn’t come close to establishing ‘reasonable excuse’.” He remanded Mr Assange in custody ahead of a future sentencing hearing at Southwark Crown Court.

And where was opposition Labour leader Jeremy Corbyn when this all went on? Haven’t seen him, other then in the afternoon when he was ‘discussing’ Brexit details with May in Parliament on day 1021 since the Brexit referendum, while he should have been out in the street denouncing May and protecting Assange at the loudest voice there is.

Screw you, Jeremy, you’re a pathetic loser. No matter what else you do, there are times when you have to stand up and be counted. You were nowhere to be seen, you coward. Screw you again. And all of your family. A curse on y’all. You had a chance to be counted, and you whimped out so enormously only an elephant could whimp out more. Today was your day, and you were a no-show, again.

But don‘t you mind me, I’m not British and I’m not one of those ass-hat followers of you. I’m just someone calling you a coward. So, you know, your campaign team can keep polling and intervene as soon as they see too many ass-hats become concerned about Assange. Until then, who cares, it’s all in the numbers. It’s not as if you have any principles anyway. If you can screw up Brexit there’s no reason why you couldn’t screw up Assange’s situation as well.

As for the Donald, man, it’s just 6 days ago that I issued a well-meant warning to you, to tell you that those who are after Assange are the same people who are after you.

And now you’ve given those very people a huge stage to execute their anti-Assange and thereby their anti-Trump messages from. Mr. Trump, you’re helping Brennan and Clapper and Comey and their ilk persecute the only person who could ever stand up to them. And who did that better than you ever did. Because he’s so much smarter.

And where are all the media? Where are all the other governments? Where is the European Union? Where is Australia? Yes, Ecuador took away Assange’s citizenship too today, like that’s a piece of candy or something. Asylum, citizenship, they can be bought and sold whenever a bell tolls.

Why do we have international law anyway if nobody abides by any of it? You can’t just grant someone asylum, and then a citizenship, and then rescind it when you like on a rainy morning when your medication runs out or they’re on to you for blatant fraud, Lenin Moreno. Do that and all international law becomes null and void. Hereby.

Pardon me, I’ve just been, like hopefully many people are, so sad and angry and despondent today, all day. The entire world watched the music die today, and never realized it, and a man much smarter and braver and real than any of us is out there paying for our sins, and we have no media left to tell us an honest story about it, and George Orwell is laughing somewhere out there.

And I am still stupid enough to think that we can do better.



https://www.zerohedge.com/news/2019-04-11/day-america-died


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