12 Gründe, warum wir Greta Thunberg hassen

Es gibt wohl keine Jugendliche auf der Welt, die so leidenschaftlich gehasst wird wie Greta Thunberg. Doch warum können so viele die 16-jährige Schwedin eigentlich nicht ausstehen? Wir beim Hasstillon sind in uns gegangen und nennen 12 triftige Gründe:

1. Weil sie weiblich ist
Pfui! Würde uns ein Mann mit wohlklingend tiefer Stimme erklären, was wir beim Klimaschutz alles falsch machen, könnten wir vielleicht gerade noch damit leben. Aber ein hysterisches Mädchen? Nein Danke!

2. Weil wir etwas ändern müssten, wenn wir sie nicht hassen würden
Sollen wir etwa keine SUVs mehr kaufen, Parteien wählen, die es mit Umweltschutz ernst meinen, und uns auch noch selbst einschränken? Das kostet am Ende sogar noch Geld. Niemals!

3. Weil sie jung ist
Es ist unerhört, dass uns jetzt schon 16-Jährige sagen wollen, was wir zu tun und lassen haben! Es ist unser Planet und wir geben die Kontrolle darüber erst ab, wenn wir tot sind.

4. Weil wir uns dann stärker fühlen
Es fühlt sich einfach gut an, wenn man jemanden nach allen Regeln der Kunst online fertigmachen kann, ohne selbst ein Risiko einzugehen. Glauben Sie uns, wir sind vom Postillon!

5. Weil sie Autistin ist
Das hat doch irgendwas mit krank zu tun, oder? Wissen wir zwar nicht so genau, aber vorsichtshalber finden wir, man sollte kein Wort ernst nehmen, das aus ihrem Mund kommt. Freak!

6. Weil wir verunsichert sind und uns gemeinsamer Hass wieder mehr Sicherheit gibt
Warum sollen nur die Anhänger von Fridays for Future ein tolles Gemeinschaftsgefühl haben?

7. Weil sie eine Marionette der jüdischen Weltverschwörung ist
Zumindest haben wir irgendwas mit Rothschilds und George Soros in irgendeinem Forum gelesen. Oder selbst behauptet. Jedenfalls muss es stimmen, weil wir es sonst ja nicht gelesen hätten. Oder selbst behauptet.

8. Weil sie Zöpfe trägt
Wir haben eigentlich nichts gegen Zöpfe, aber jetzt schon! Verdammte Greta! Hat sogar Zöpfe für uns ruiniert!!!

9. Weil wir selbst gerne eine Rede vor der UN gehalten hätten
Wir möchten auch, dass die Mächtigen der Welt zuhören, wenn wir etwas erzählen, verdammt! Was hast du je getan, um das verdient zu haben, Greta? Ach, eine weltweite Bewegung gestartet? Pfff, das hätten wir auch gekonnt, wenn uns unsere Eltern geholfen hätten! Scharlatan!

10. Weil ihretwegen nicht mehr alle über Flüchtlinge reden
Hey! Das war unser Lieblingsthema! Wir haben so gern gegen Flüchtlinge gehetzt und jetzt interessiert das plötzlich niemanden mehr?

11. Weil sie auch nur ein Mensch ist
Wie kann sie es wagen, etwas in Plastik Verpacktes zu essen? Wie kann sie es wagen zu atmen? How dare you, Heuchlerin!

12. Weil sie Recht hat
Es ist einfach widerlich, dass diese kleine Göre das nachplappert, was die überwiegende Mehrheit der Wissenschaftler ebenfalls sagt. Vielleicht ist das sogar das Allerschlimmste an dieser ganzen Geschichte.

ssi, dan; Foto: imago



http://www.der-postillon.com/2019/09/gruende-hass-greta.html

Konsequenz

Bericht

Anmerkung NDS:

22.09. Nachmittag um 15.49 Uhr startete eine Maschine der Flugbereitschaft vom Flughafen Berlin-Tegel in Richtung Ostküste USA.

An Bord: Kanzlerin Merkel mit Delegation

Ziel: UN Klima-Gipfel und UN-Generalversammlung in New York

22.09. Nachmittag um 16.11 Uhr startete eine Maschine der Flugbereitschaft vom Flughafen Berlin-Tegel in Richtung Ostküste USA.

An Bord: Annegret Kramp-Karrenbauer mit Delegation

Ziel: Washington – Kennenlern-Treffen mit US-Verteidigungsminister Mark Esper in Washington

Der zusätzliche Flug von Annegret Kamp-Karrenbauer kostet den Steuerzahler/die Steuerzahlerin um die 360.000 Euro. Der Flug produziert 335 Tonnen CO2, das sind 30 mal mehr als ein/e Bundesbürger/in pro Kopf im Jahr verbraucht, nämlich 11 Tonnen CO2. Ein Flug von Berlin nach New York entspricht etwa dem CO2-Ausstoß von 21.000 gefahrenen Autokilometern.

Merkel und AKK hätten durchaus zusammen in einer Maschine fliegen können, also 6.400 km im Airbus 340. Dann wäre bei einer Zwischenlandung Merkel in New York ausgestiegen und AKK wäre die verbleibenden 330 km nach Washington weitergeflogen. In beiden Maschinen gab es reichlich Leerplätze!

Das Kanzleramt soll dem Verteidigungsministerium signalisiert haben, dass ein Mitflug von Kramp-Karrenbauer und ihrer Delegation nicht gewünscht sei und die Anreise daher eigenständig erfolgen solle.

Am Dienstag, dem 24.09. bringt die Flugbereitschaft den deutschen Außenminister ebenfalls zur UN-Vollversammlung nach New York, wo Heiko Maas vor Ort die Kanzlerin ablösen soll.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze ist bereits tags zuvor nach New York geflogen, um dort im Vorfeld des UN-Klimagipfels an verschiedenen multilateralen Treffen zum Klimaschutz teilzunehmen. Die Ministerin nahm einen Linienflug.

Wie soll man einer Regierung, die derart fatale Zeichen aussendet, noch Vertrauen in eine ernstgemeinte Klimapolitik entgegenbringen?