Kampfgruppe Semantik unterwegs: NRZ vom 2.12.22016

Seite 1:

„Syrien: Druck auf Syrien wächst“

 Er wird von niemandem ausgeübt oder erzeugt, er wächst halt. 

Seite 1:

„Pfusch bei Krebsmittel“ sowie

Seite 4:

„Falls tatsächlich bewusst geschlampt worden wäre: unglaublich“

Bei dem aus Raffgier erfolgten Verdünnen von Medikamenten wurde nicht geschlampt sondern gemordet. Genau so wie bei der VW-Schummel-Software. 

Seite 5:

„Gabriel empfängt Wagenknecht“ 

Die haben zusammen Kaffee getrunken. Aber es sollte schon klar sein, wer Herr und wer Knecht ist. 

Seite 6:

„Der Nobelpreisträger liefert“ 

Das kann man schon so sagen, schließlich handelt es sich hier um irgendwo in Südamerika. Über die USA würde es sicher anders formuliert. Aber der hat ja nicht geliefert. 

Seite 7:

„Tarifwechsel hilft gegen explodierende Beiträge“ 

Manchmal explodiert einfach etwas. Da kann man nichts machen. Shit happens. Und schließlich ist ein anderer Vertrag, der Sachen einfach nicht mehr versichert, die bisher versichert waren, die billigere Versicherung, sofern man jung und gesund und risikofreudig ist. 

Seite 7:

„Die Städte warnen vor Wohnung-Engpass“ 

Da ist wahrscheinlich die Badezimmertür zu schmal. Von grundsätzlichem Mangel zu sprechen, wäre sicherlich übertrieben. Nach dem Engpass wird's ja immer auch wieder breiter.

Der Friedensnobelpreisträger vergiftet Syrien mit strahlender Munition.

„Wieder einmal hatten die USA, die Irak mit tonnenweise Uran-Munition bombardiert hatte, mit Israel, Frankreich und Großbritannien vor einem Monat gegen eine UN-Resolution über Uran-Munition gestimmt - Deutschland enthielt sich

Das Pentagon hat Vermutungen bestätigt, dass auch im Anti-IS-Krieg bei Bombardierungen Uran-Munition verwendet worden war. Eingeräumt wird vom Centcom allerdings nur, dass dies lediglich zweimal am 18. und 23. November 2015 geschehen sei. Dabei seien 5100 30mm-Munition von einem Schlachtflugzeug des Typs A-10 Thunderbolt II eingesetzt worden, was einer Menge von 1524 kg an abgereichertem Uran entspricht. Nach dem Pentagon sei dies wegen der "Art der Ziele" notwendig gewesen. Welche es gewesen sind, wurde nicht mitgeteilt. Dass generell keine Uran-Munition in diesem Gebiet eingesetzt wird, sei ein Fehler in der Berichterstattung gewesen.“

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Aus Yugoslawien und dem Irak kennt man die Wirkung von DU-Munition auf jetzige und künftige Kinder, Deutschland schwingt die scharfe Waffe der Enthaltung.