Politikerdarsteller und Bestimmer [Upgrade]

Goldman-Sachs-Chef wird Staatssekretär im Bundesfinanzministerium. Das haben wir davon, Olaf Scholz (SPD, natürlich) zum Finanzminister zu machen.

Sagt mal, ist das hier gerade sowas wie ein Trinkspiel? Die neuen Minister im Wettstreit darum, wer den schlechtesten ersten Eindruck hinterlassen kann?

Und Olaf Scholz war mal sowas wie die Hoffnung der SPD. Hah.

Aber hey, wieso sollten nur die Amis komplett von Goldman Sachs unterwandert in den Genuss der Fachkompetenz von Goldman Sachs kommen? Höchste Zeit, dass auch wir Deutschen von deren Fachwissen profitieren, nicht immer nur die anderen!

Quelle: http://blog.fefe.de/?ts=a44ee4b2

Upgrade

Jürgen Hauser:

„Es werden also zwei Spezis, der Vater der schwarze Null und der deutsche Goldman-Sachs-Chef die neuen Staatssekretäre im Finanzministerium.

Olaf Scholz ist ein Genie. Er fand zwei ideale Vorkämpfer für die Umsetzung des SPD Wahlprogramms. Er macht zweimal aus dem Saulus den Paulus. 

Der Vater der schwarzen Null finanziert jetzt ein Schulmodernisierungsprogramm, die Abschaffung der Kitagebühren, ein besseres Angebot an Krippen, Kitas, Kindertagespflege, Horten und Ganztagsschulen, Gebührenfreiheit für Studium bis zum Master und zur Meister- und Techniker-Prüfung, Familienbaugeld, mehr öffentlichen und sozialen Wohnungsbau, schnelles Internet für alle, Forschungs- Bonus für Unternehmen, mehr Polizei.

Der Goldman-Sachs-Chef setzt sich jetzt ein für:

Reichensteuer, Abschaffung der Abgeltungssteuer, Erbschaftssteuer, Finanztransaktionssteuer, Abschaffung manipulierter Registrierkassen,Mindeststeuersätze für multinationale Konzerne, Bekämpfung von Geldwäsche und Steuerbetrug, Transparenzregister, Verbot anonymer Finanzgeschäfte in Offshore-Gebieten.

Und morgen liebe Kinder erzähle ich euch ein anderes Märchen!“

Upgrade 2

"Olaf Scholz stellt Einbrecher als Wachmann ein – wie wäre das?", fragt ein Redakteur in die Runde. "Nee, wir hatten schon was mit Bock und Gärtner, als Theresa May Boris Johnson als Außenminister holte", antwortet der Chefredakteur mürrisch.  

"SPD inzwischen offenbar alles Wurscht" – "Zu ehrlich."  
"'Wir haben einen im Finanzministerium!': Ausschweifende Party in Goldman-Sachs-Zentrale" – "Joa, schon nah dran, aber das isses noch nicht."  
"Olaf Scholz vergibt restliche noch offene Posten an Darth Vader, Sauron und Voldemort" – "Och nee, das kommt mir irgendwie alt vor."  
"Rekordübernahme: Goldman Sachs schluckt Bundesfinanzministerium" – "Nicht witzig genug, Alex." 

https://is.gd/vFRZGF

Rosinen picken

Jens Spahn legt nach, diesmal über "ungeborenes menschliches Leben"

Wow. Hat dem mal jemand erzählt, dass in seinem Wertesystem seine Homoehe als Sodomie einzuschätzen und zu bekämpfen wäre?“

Quelle: http://blog.fefe.de/?ts=a450deb1

Fefe ergänzt:

„Bei dem Spahn fällt mir gerade auf, dass es bei Linken das tolle Wort "Salonkommunist" gibt, um jemanden zu beschreiben, der linke Prinzipien genau solange hochhält, solange es ihm persönlich keine Nachteile verschafft. Wein trinken und Wasser predigen. Für Umverteilung sein aber sein eigenes Geld mit Steuertricks vor dem Fiskus "retten".

Aber für Konservative fehlt so ein Wort. Hat jemand eine gute Idee? Der ist ja ein Verfechter stock-konservativer Werte wie: gegen Abtreibungen, gegen Flüchtlinge, gegen Hartz-IV-Aufstockung, … aber für Homoehe.

Da brauchen wir auch mal ein schöne beschreibendes Wort für, das aber einen richtig hinterhältigen Biss hat.

Statt Wertkonservativer vielleicht Eigenwertkonservativer oder so? Geldwertkonservativer? Gefällt mir noch nicht.“

Quelle: http://blog.fefe.de/?ts=a4509bc2

Mir ist auch nur Rosinenpicker eingefallen.