#SpiegelGate: Ein bedauernswerter Einzelfall? Ansonsten alles gut? [Update 22.12.2018, 23.12.2018, 24.12.2018]

  1. Der aufgeflogene Fall ist harmlos verglichen mit der Tatsache, dass sich der Spiegel als Instanz der Aufklärung und der kritischen Begleitung des politischen Geschehens in Deutschland verabschiedet hat. Das ist um vieles schlimmer als die Fälschungen des Redakteurs Relotius.
    • Wo war die kritische Begleitung der Agenda 2010?
    • Wo die kritische Begleitung der NATO-Osterweiterung?
    • Wo die kritische Kommentierung der völkerrechtswidrigen Bombardierung Restjugoslawiens?
    • Wo die kritische Begleitung der Ausweitung der Leiharbeit? Wo die kritische Begleitung der Matadore dieser Fehlentwicklung, zum Beispiel Wolfgang Clement und Bodo Hombach?
  2. Der Spiegel hat Kampagnen zur Prägung der öffentlichen Meinung und infolgedessen auch der politischen Entscheidungen betrieben und mitbetrieben. – Das ist um vieles schlimmer, weil in der Wirkung gravierender als die Fälschungen des Starredakteurs Relotius.

    Es gibt viele Belege für die Beteiligung des Spiegel an manipulativen Kampagnen, ein paar Beispiele:

Hier weiterlesen

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Update 22.12.2018

Ausführliche Darstellung des Spiegels mit einem aufschlussreichen Interview mit dem Chefredakteur der ZEIT Giovanni di Lorenzo

Siehe auch hier und hier.


Update 23.12.2018

Ein Vorfall, drei Journalisten „berichten


Update 24.12.2018

Das systemische Problem 


(via Mr. Reader)

„Das letzte Pfund, mit dem die einst sozialdemokratische SPD noch wuchern kann, ist das Flaschenpfand.“

Gerd Seidel (User:Rob Irgendwer) • CC BY-SA 3.0

Tagesdosis 21.12.2018 – Ex-SPD-Ministerin – Verfrühter Aprilscherz oder Zynismus pur?

Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Von Wahl zu Wahl stürzt die alte Tante SPD immer tiefer ab. Jüngst Umfragen sehen sie inzwischen bei 15 Prozent. Nicht nur an den Wahlurnen macht sich der Schwund bemerkbar, sondern auch bei den Mitgliederzahlen. Neben den politischen Folgen hat diese Entwicklung für die Partei schwerwiegende finanzielle Konsequenzen. Die Einnahmen aus den Wählerstimmen sind dramatisch eingebrochen. Nicht viel besser sieht es bei den schwindenden Mitgliedsbeiträgen aus. Medienberichten zufolge sieht sich die SPD inzwischen mit dem Problem konfrontiert, ihren aufgeblähten Parteiapparat mit immer weniger Mitteln finanziell liquide zu halten. Droht der Partei nun nach dem politischen, auch  nun ein finanzieller Absturz . Der Bankrott droht.

Wer sich wundert, wie die Traditionspartei SPD soweit herunterkommen konnte, der braucht sich nur ihre zunehmend verkommene Führungsmannschaft in den Jahrzehnten seit Willy Brandt anzuschauen. Das begann mit dem Falken Helmut Schmidt, der die Stationierung der hochgefährlichen, nuklearen US-Mittelstrecken Raketen vom Typ Pershing 2 in Deutschland betrieben hatte, über Gerhard Schröder, der wegen seiner erfolgreichen Sozialabbau-Hartz IV-Agenda noch heute von CDU und FDP über den grünen Klee gelobt wird, bis hin zur aktuellen SPD-Führungsmannschaft, angefangen mit dem politischen Leichtgewicht, dafür aber stets hipp geschniegelten Außenminister Heiko Maas, über Finanzminister Olaf Scholz, den Liebesdiener des Großkapitals, bis hin zur schaumschlagenden Vorsitzenden Andrea Nahles.

Sie alle sind einfach total geil darauf, an den Futtertrögen der so genannten „Regierungsverantwortung“ und in Tandem mit dem Kapital gegen die Interessen der kleinen Leute (früher mal Arbeiterklasse) in Deutschland zu regieren. Sich in der Opposition für die Belange der Arbeiter und kleinen Angestellten einzusetzen ist, laut dem ehemaligen SPD-Bonzen Müntefering „Scheiße“ (im Februar 2004). Wes Geistes Kind diese „SPD Eliten“ tatsächlich sind, zeigte jüngst ein Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über die frühere SPD-Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries. Der Titel lautete „Nach 20 Jahren im Bundestag: Brigitte Zypries fängt ganz neu an.“(1)

Der FAZ-Autor Falk Heunemann berichtet über viele Absätze überwiegend sachlich und teils mit bewunderndem Unterton über die vielen Verdienste von Frau Zypries: „Sie hatte in Peking den chinesischen Premierminister getroffen, in Paris mit französischen Ministern über die Zukunft von Opel diskutiert und mit dem Bundeskabinett die Digitale Agenda für Deutschland beschlossen. Sie war die erste Bundeswirtschaftsministerin, davor Bundesjustizministerin, verhandelte als Staatssekretärin die Gehälter für die öffentlich Angestellten und koordinierte jahrelange die Luft- und Raumfahrtpolitik der Bundesrepublik. 38 Jahre im öffentlichen Dienst, 20 Jahre Mitglied der Bundesregierung, zwölf Jahre Bundestagsabgeordnete für die SPD, immer direkt gewählt über die Erststimme.“

Toll! Welche Karriere! Und auch nach ihrem Ausscheiden aus dem Bundestag ist Frau Zypries weiterhin sehr umtriebig. Unter anderem plant sie nun die Gründung eines Unternehmens. „Finanzielle Sorgen“ müsse sich Zypries „nicht machen“, heißt es weiter in dem FAZ-Artikel, „nachdem sie als Bundesministerin rund 18.000 Euro monatlich als Gehalt erhielt, Übergangsgeld kassierte und für die Zukunft mit einer Pension von etwa 10.000 Euro rechnen kann. … Heute, sagt sie, könne sie es sich leisten, Unternehmerin zu werden.“

Allerdings hat Frau Zypries auch ein soziales Herz. Der FAZ-Artikel erzählt weiter: „Ihre Gedanken kreisten immer noch viel um das Thema finanzielle Sicherheit. Allerdings weniger um die eigene, sondern um die von Durchschnittsverdienern, vor allem Frauen, heißt es“. Als Bundesjustizministerin habe sie unter anderem das Unterhaltsrecht für Geschiedene reformiert. „Scheidung ist mit das größte Armutsrisiko“, habe sie damals schon erkannt. Und kaum eine Frau sorge vor. Doch auch viele Männer würden sich viel zu wenig darum kümmern.

Und jetzt kommt der Teil, wo ich misstrauisch wurde und nochmals das Datum des FAZ-Artikels überprüfte. Es geht dabei darum, mit welch grandioser Geschäftsidee für ein Start-up Frau Zypries die zunehmende Altersarmut in unserem Land überwinden will. Da der Artikel aber bereits am 25.10.2018 im Wirtschaftsteil der FAZ erscheinen war, war der 1. April noch weit weg. Dennoch bin ich sicher, dass es dem Leser oder Hörer der nun folgenden Zeilen nicht anders geht als mir. Weiter im O-Ton der FAZ:

„Die Idee zu ihrem Start-up sei ihr dann auf dem ministerialen Flur gekommen, erzählt Zypries. Mit Mitarbeitern habe sie darüber geredet, wie man ohne große Mühen regelmäßig etwas Geld zur Seite legen könne. Und da sei das Gespräch auf die Pfand Bons (für Flaschen und Dosen) und die Treuepunkte in Supermärkten gekommen. „Dafür gibt es zu viele unnütze Prämien“. Sie hätte gern Altersvorsorge statt Teflonpfannen.“

„Ihr schwebt eine App vor, mit der man etwa die Strichcodes der Pfand Bons direkt einliest und dann der Betrag auf ein Vorsorgekonto übertragen wird. …. Wenn diese Kleinbeträge dann angespart würden, sei das weniger mühsam, als wenn man extra einen Fonds-Sparplan oder ein Riester-Produkt studieren und auswählen muss. „Es geht um einen niederschwelligen Einstieg in die Altersvorsorge“, sagt Zypries.“

„Was mit dem gesparten Geld passieren soll, daran tüftelt sie noch. Sie plant dazu eine Zielgruppenbefragung. Ein Tagesgeldkonto wäre sicher und einfach. Reizvoll fände sie aber auch günstige Indexfonds. Die bringen mehr Rendite und könnten den Deutschen vermitteln, dass Aktien per se nichts Schlimmes sind. Deshalb führe sie bereits Gespräche mit Direktbanken, wie sie erzählt.“

Zur Erinnerung: Frau Zypries war fast drei Jahre Mitglied im Kabinett von Bundeskanzler Schröder tätig und hat während dieser Zeit kräftig mitgeholfen, die gesetzliche Rentenversicherung zugunsten privater Banken und Finanzdienstleister zu demontieren. Zur vielgelobten Agenda 2010 gehörte nicht nur eine empfindliche Rentenkürzung über die Verlängerung der Lebensarbeitszeit, sondern auch die Schaffung eines der „der besten Niedriglohnsektoren, die es in Europa gibt“ (Kanzler Schröder 2005 auf dem World Economic Forum in Davos).(2)

Pocht jetzt plötzlich ein soziales Herz in der Brust von Frau Zypries? Es scheint, als ob sie den von ihr mitangerichteten Schaden wieder gut machen möchte. Aber das will sie unverkennbar auf sozialdemokratische Weise. Denn das Grundübel will sie nicht bekämpfen, nämlich die auch von der SPD durchgesetzte, neoliberale Verarmungspolitik der Bundesregierungen der letzten 14 Jahre. Sie setzt sich auch nicht für höhere Löhne und eine Abschaffung von Hartz IV ein. Nein, mit ihrem Hirn-Furz einer Smart Phone -App, um mit dem Erlös eingescannter Flaschenpfand Bons Aktien für ein Vorsorgekonto zu kaufen, verhöhnt sie alle Menschen, die in prekären materiellen Verhältnissen leben.

Der Politikwissenschaftler Frank Graf hat die Initiative von Frau Zypries in dem vierzehntägig erscheinenden Heft „Ossietzky“ treffend zusammengefasst –  „ Ein philanthropisches Meisterstück (3): Zum einen hätten die Durchschnittsverdiener bereits in jungen Jahren einen Anreiz, sich in der für ihr Rentenalter unabdingbaren Zivilisationstechnik des Flaschensammelns zu üben, zum anderen kann die angesparte Summe auf die im Rentenalter zu erwartende Grundsicherung angerechnet werden und so die Sozialkassen entlasten. – Das letzte Pfund, mit dem die einst sozialdemokratische SPD noch wuchern kann, ist das Flaschenpfand.“

Quelle: https://kenfm.de/tagesdosis-21-12-2018-ex-spd-ministerin-verfruehter-aprilscherz-oder-zynismus-pur/

Der Spiegel und sein Edel-Faker: Zwei Bewohner einer US-Kleinstadt zeigen, wie dreist Relotius Reportagen fälschte

“Wir hatten eine Menge Krisensitzungen, einige Pressegespräche, wir haben aufmerksam die sozialen Netzwerke verfolgt, über Strategien gesprochen. Der Tag ging spät zu Ende”, schreiben Steffen Klusmann, künftiger Spiegel-Chefredakteur und dessen Stellvertreter Dirk Kurbjuweit im Morning Briefing von Donnerstag. Den beiden sei bewusst, “dass der Fall Relotius den Kampf gegen Fake News noch schwerer macht, für alle: für die anderen Medien”, erläutern sie. Anders als der lange Offenlegungstext des künftigen Co-Chefredakteurs und Print-Verantwortlichen Ullrich Fichtner, der von einigen Beobachtern wegen seiner reportagigen und fast dramatischen Elemente kritisiert wurde, schlägt das Duo heute nach Bekanntwerden einen nüchternen, sachlicheren Ton an. Mit Blick auf ihren Ex-Kollegen schreiben sie nun:

Claas Relotius hatte offenbar das Gefühl, unseren Erwartungen nicht gerecht werden zu können mit guten und sehr guten Geschichten. Sie mussten exzellent sein. Wir haben ihm diesen Eindruck nie vermittelt, waren aber natürlich stolz über die enorme Resonanz auf seine Geschichten und über die vielen Preise, die er gewonnen hat. Ihm machte das Druck, seine Erfolge zu wiederholen, den nächsten Preis zu gewinnen. Er glaubte offenbar, dies nur über Fälschungen zu schaffen.

Es gehe dem Medienhaus nun darum, um die Glaubwürdigkeit zu kämpfen und sich der Enttäuschung der Leser zu stellen. Gleichwohl betonten Klusmann und Kurbjuweit, sehe man Relotius nicht als “einen Feind, sondern einen von uns, der mental in Not geraten ist und dann zu den falschen, grundfalschen Mitteln griff”. Und weiter: “Er hat auch unser Mitgefühl. Er hat betrogen, wir haben uns betrügen lassen.” Das Ausmaß der systematischen Fälschungen hat in der Branche recht schnell die Frage aufgeworfen, wie diese trotz der viel gerühmten Dokumentationsabteilung beim Spiegel passieren konnte. “Wir waren immer stolz auf unser System der vielen Absicherungen, dass die Texte von so vielen Augen gelesen werden”, heißt es in dem Morning Briefing, vor allem hinsichtlich der Dokumentare bzw. Faktenchecker. Seit dem Fall des 33-Jährigen wisse das Haus nun, dass das System lückenhaft ist. “In den nächsten Wochen und Monaten soll das Komitee diese Lücken finden und Vorschläge machen, wie wir sie stopfen können”, schreiben die beiden und schränken dabei ein: “Ganz verhindern werden sich solche Betrugsfälle aber nicht lassen, denn Verifikation darf nicht in Bespitzelung ausarten.”

Bei Relotius läuft “American Sniper” in der US-Provinz in Endlosschleife – nur eine von vielen Lügen

In welchem Ausmaß Relotius seine Reportagen gefälscht hat, zeigt nun ein am Mittwochabend publizierter Text auf dem Portal Medium.com, der Bezug nimmt auf die Spiegelgeschichte von Ende März 2017, eine Momentaufnahme aus Fergus Falls in Minnesota. Die beiden Autoren Michele Anderson und Jake Krohn leben in diesem 13.000-Einwohner-Städtchen und sind schon kurz nach der deutschen Veröffentlichung auf die Reportage aufmerksam geworden, die der Ex-Spiegel-Mann über Fergus Falls geschrieben hat. Auch Fichtner nimmt in seinem Beitrag vom Mittwoch Bezug auf dieses Stück und schreibt über die Recherche:

Relotius findet keine Protagonisten, mit denen er etwas anfangen kann, er findet keinen Zugang zum Stoff. Er schreibt E-Mails nach Hause, auch an Kollegen, dass er auf dem Schlauch steht, dass er nicht weiterkommt.

Letztlich liefert der damals schon preisgekrönte Reporter ein Panorama einer Kleinstadt im mittleren Westen der USA mit Blick auf die Auswirkungen durch die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten. Nur leider ist die Geschichte frei erfunden. Das weiß der Spiegel mittlerweile, und das ahnten schon viel früher Michele Anderson und Jake Krohn, wie sie in ihrem Artikel aber auch bei Twitter erzählen. Sie waren von der per Google Translate übersetzten Version der Relotius-Reportage überrascht gewesen, über den Ton und ebenfalls über die darin enthaltenen vermeintlichen Fakten. “In dem Text sind so viele Lügen”, heißt es dort, “dass wir uns geeinigt haben, nur die elf absurdesten Lügen aufzulisten.”

Anderson und Krohn legen in ihrem Beitrag dar, dass bei der Reportage viele Schilderungen schlichtweg hanebüchen sind und belegen dies durch eigene Recherchen. Das geht los beim Eingangsschild der Stadt, das eben nicht, wie von Relotius geschildert den Spruch ziert “Wel­co­me to Fer­gus Falls – Home of damn good folks”, sondern ein ganz gewöhnliches Exemplar ist. Es geht weiter über die zahlreichen Protagonisten des Stücks, bei denen vor allem die Details der Biografien erfunden sind und der Reporter wohl nie mit ihnen gesprochen hat. Oder auch die Anekdote nach der seit über zwei Jahren der Clint-Eastwood-Streifen “American Sniper” im dortigen Kino von Fergus Falls läuft. Anderson und Krohn haben beim Manager nachgefragt, der ihnen mitteilt, dass der Film bereits seit dem 19. Februar 2015 nicht mehr im Programm gelistet wird. Danach sei der Streifen nie wieder aufgeführt worden.

“Er lebte mehrere Woche in unserer Community und hat wenig Wahres über die Stadt berichtet”, betont das Duo. In 7.300 Wörtern habe er lediglich die Einwohnerzahl und die durchschnittliche Jahrestemperatur sowie einige grundlegende Fakten korrekt berichtet, die durch eine simple Google-Suche herauszufinden seien. Die Anwohner fühlen sich durch das Porträt ihrer Heimat hintergangen, und auch die beiden Medium-Autoren sagen, dass der Spiegel-Reporter lediglich Stereotype über den Mittleren Westen verbreiten wollte und nie daran interessiert war, das vorgefertigte Weltbild über diese Gegend über Bord zu werfen.

“Der Spiegel-Journalist hat sich mit der falschen Kleinstadt angelegt”

Übrigens: Dass der Beitrag mit dem Titel “Der Spiegel journalist messed with the wrong small town” nicht schon früher erschienen ist, erklären die beiden mit beruflichen und familiären Gründen. Auf Twitter gab es zahlreiche Nachfragen, warum sich die beiden nicht schon früher an den Spiegel gewandt haben, unter anderem von den Welt-Journalisten Christian Meier und Don Alphonso. Sie hätten seit dem Frühjahr 2017 an diesem Stück gearbeitet, erläutern sie, aber mussten es bis zum Herbst dieses Jahres liegen lassen. Die aktuelle Entwicklung sei nun der richtige Zeitpunkt für die Publikation gewesen, nachdem sie den Beitrag einige Wochen zuvor fertigstellt hätten. Hinzu kommt laut Aussage der beiden die Angst davor, dass ihnen nicht geglaubt wird. “But would have anyone believed us?”, schreiben sie auf dem Kurznachrichtendienst und verweisen auf den Mitaufklärer und Spiegel-Reporter Juan Moreno, dem ja zunächst auch kein Glauben geschenkt wurde – und der dann auf eigene Faust dem Verdacht nachrecherchiert hat.

Über Twitter steht der Spiegel indes bereits im Austausch mit Michele Anderson und Jake Krohn. Die beiden wünschen sich mindestens eine Entschuldigung und gerne ein neues Porträt ihrer Stadt, damit das falsche Bild in der Öffentlichkeit korrigiert wird.

Quelle: https://meedia.de/2018/12/20/der-spiegel-und-sein-edel-faker-zwei-bewohner-einer-us-kleinstadt-zeigen-wie-dreist-relotius-reportagen-faelschte/